"Kokoschka malt Adenauer": Harter, aber humorvoller Schlagabtausch

Wien (OTS) - Bis 29. März ist das spannende Stück mit biographischem Hintergrund "Kokoschka malt Adenauer" an der Freien Bühne Wieden zu sehen. Ein dichtes Dreipersonenstück erwartet das Publikum. Der Autor Theodor Schübel schildert die Gespräche dieser beiden großen Persönlichkeiten wie sie wirklich stattgefunden haben könnten. In den Titelrollen Gerhard Dorfer (Adenauer) und Gerhard Karzel (Oskar Kokoschka); gespielt wird bis 29. März. www.freiebuehnewieden.at

Grollend hat sich Konrad Adenauer vom Amt und aus Bonn zurückgezogen. Boccia spielend und seine Memoiren diktierend, sitzt er 1966 in der Villa Collina in Cadenabbia am Comer See, als er Besuch von einem Meister eines anderen Fachs bekommt. Der auch nicht mehr junge Maler Oskar Kokoschka hat den Auftrag, für das Bundeskanzleramt ein Portrait von Adenauer anzufertigen; es soll das erste Werk in der zu beginnenden Ahnengalerie der deutschen Kanzler sein. Nur widerwillig hat er diese Arbeit angenommen, schließlich ist er ein Typ mit ganz anderen Charakterzügen und Überzeugungen. Doch es lockt ihn, dem alten Adenauer einmal gehörig die Meinung zu sagen. Künstler und Politiker, österreichischer Emigrant und rheinischer Rebell, Pazifist und Wieder-bewaffner prallen in einem harten, aber gleichzeitig auch humoristischen Schlagabtausch aufeinander - und entdecken überraschenderweise Sympathie für einander.

Weitere TERMINE: 20., 21., 22., 25., 26., 27., 28., 29. März
Karten unter: 0664/372 32 72 _ Karten ab: Euro 22,--

FREIE BÜHNE WIEDEN
Wiedner Hauptstrasse 60 b, 1040 Wien www.freiebuehnewieden.at

Credit: Rolf Bock
Verlag/Rechte: Felix Bloch Erben

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