Karlheinz Töchterle: Notengebung und Testung bleiben auch nach kritischer Abwägung zentral

ÖVP-Wissenschaftssprecher richtet Bitte an Ministerin Heinisch-Hosek, Testteilnahme zu ermöglichen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Noten und Tests haben nur eine bedingte Aussagekraft, dafür gibt es mehrfache Belege", so ÖVP-Wissenschafts-und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle bei der heutigen Debatte im Nationalrat im Rahmen der Dringlichen Anfrage der Grünen an Ministerin Heinisch-Hosek. "Notengebung ist etwas Relatives, auch die Ergebnisse von Testungen sind zu relativieren. Gleichwohl ist auch der Umkehrschluss unzulässig, dass Noten und Tests ohne jede Aussagekraft seien", betonte Töchterle. "Auch nach berechtigter Kritik und einer sachlichen Abwägung bleiben Notengebung und Tests zentral, ermöglichen sie doch einen internationalen Vergleich, und die Leistungsfeststellung bleibt sowohl für das System insgesamt als auch die Schülerinnen und Schüler bedeutend."

Die aktuelle Diskussion rund um Tests, Matura, Ziffernnoten etc. verdichtet für den ÖVP-Wissenschaftssprecher den Eindruck, "dass wir zu einer generellen Test-, Prüfungs- und Leistungsfeststellungsfeindlichkeit kommen". Daher richtete er die Bitte an Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, "doch noch zu versuchen, an den gerade auch auf internationaler Ebene wichtigen Tests teilzunehmen. Wir dürfen das Kind nicht mit dem Bade ausschütten und die langfristige Vergleichbarkeit nicht gefährden." (Schluss)

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