Hypo: Pacher wehrt sich gegen ungerechtfertigte Kritik an Kärnten

WK-Präsident Franz Pacher: "Kärnten ist kein Einzelfall - unbeschränkte Haftungen für Landeshypos wurden auch von anderen Bundesländern gesetzlich übernommen."

Klagenfurt (OTS) - Die Kritik, die derzeit über Kärnten wegen des Hypo-Desasters hereinbricht, weist WK-Präsident Franz Pacher scharf zurück. Man dürfe die Vorwürfe nicht generalisieren und Kärnten als schwarzes Schaf der Republik hinstellen. "Die unbeschränkten Haftungen, die das Land Kärnten zwischen 2003 und 2007 übernommen hat, sind kein Einzelfall - fast alle Bundesländer haben damals für ihre Landeshypos unbeschränkte Haftungen gesetzlich beschlossen", macht Pacher aufmerksam.

Dass es in Kärnten eine unverantwortliche Expansion der Hypo gegeben habe, dürfe nun nicht den Kärntner Steuerzahlern umgehängt werden, die schuldlos an der Misere sind. Die Hypo-Katastrophe sei auf das jahrelange Versagen der Vorstände, des Aufsichtsrates, der Eigentümervertreter des Landes, der internen Revision, der Bankprüfer, der Finanzmarktaufsicht, der Nationalbank und letztlich durch die Verzögerungstaktik der Bundespolitik zurückzuführen. Pacher appelliert daher erneut, die Kärntner Steuerzahler, die weder über die Hypo entschieden noch von ihr profitiert haben, nicht zu Sündenböcken zu machen.

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