Kucharowits/ Spindelberger: Fahrtkostenzuschuss für Studierende benachteiligt junge Menschen im ländlichen Raum

Anfrage an Wissenschaftsminister soll Klarheit in die finanzielle Förderung von Studierenden bringen

Wien (OTS/SK) - "Studierende, deren Wohnsitz weiter als eine Stunde Fahrzeit, aber weniger als 200 km entfernt von ihrem Studienpatz ist, haben keinen Anspruch auf Fahrtkostenzuschuss. Das ist eine klare Benachteiligung junger Menschen im ländlichen Raum", so die SPÖ Kinder- und Jugendsprecherin Katharina Kucharowits. Aus diesem Grund stellen Katharina Kucharowits und Erwin Spindelberger eine parlamentarische Anfrage an Wissenschaftsminister Mitterlehner. ****

"Ich kann nicht nachvollziehen, warum Studierende, die außerhalb der sogenannten "Zumutbarkeitsgrenze" wohnen, keinerlei finanzielle Unterstützung für die Fahrtkosten zu ihrem Studienort bekommen sollen. Vor allem aus dem Blickwinkel, dass jetzt schon viele ländliche Gemeinden darunter leiden, dass sehr viele junge Menschen wegziehen", zeigt sich Kucharowits verständnislos für diese angebliche Weisung aus dem Wissenschaftsministerium. "Studierende, die in einer kleinen Gemeinde am Land wohnen, sind dadurch oft geradezu gezwungen, ihren Wohnsitz und dadurch auch ihr soziales Umfeld aufzugeben und an den Studienort zu ziehen. Das kann doch nicht unser Ziel sein?" so Spindelberger, aus dessen Wahlkreis ein solcher Fall bekannt wurde. Kucharowits und Spindelberger sprechen sich klar gegen diese Benachteiligung aus. "Anstatt Landflucht zu unterstützen, sollten wir ländliche Regionen für junge Menschen attraktiveren", so Spindelberger und Kucharowits abschließend. (Schluss) ps/sas/mp

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