Schmidinger warnt vor Sparprogramm bei Universitäten

uniko unterstützt Online-Petition zur Finanzierung der Wissenschaft

Wien (OTS) - Die eben ins Leben gerufene Online-Petition "Österreich braucht Wissenschaft, und Wissenschaft braucht öffentliche Finanzierung" nimmt der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger, zum Anlass, an die Forderungen der uniko zu erinnern. "Bundesminister Mitterlehner hat kürzlich von einem Mindestbedarf von zusätzlichen 1,6 Milliarden Euro für den tertiären Sektor ab 2016 gesprochen. Für das Budget der Universitäten haben Ministerium und uniko annähernd dieselben Summen errechnet, zu denen sich das Finanzressort bisher in Schweigen hüllt." Die Universitäten hoffen darauf, dass sich - trotz Hypo-Krise - bei den verantwortlichen Politikern die Erkenntnis durchsetzen wird, wonach ein Sparprogramm bei Wissenschaft und Forschung für die Zukunftsaussichten des Landes kontraproduktive Wirkung entfalten würde, betont Schmidinger.

Der Präsident der uniko appelliert in dem Zusammenhang an die Scientific Community ebenso wie an die breite Öffentlichkeit, die aktuelle Online-Petition www.wissenschaft-ist-zukunft.at/ zu unterstützen: "Unter den mehr als 10.000 Unterschriften in den vergangenen Tagen seit Ende letzter Woche finden sich bereits jetzt Hunderte von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern der österreichischen Universitäten. Wir hoffen, dass davon ein starkes Signal an die Politik ausgeht, und dies auch bei der Budgeterstellung den entsprechenden Niederschlag finden wird", ergänzt Rektor Schmidinger.

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