Blecha: OECD-Bericht ist "Abrechnung mit neoliberaler Politik des Kaputtsparens"

Lob für Österreich

Wien (OTS/PVOE) - Als "Abrechnung mit der neoliberalen Politik des Kaputtsparens" bezeichnete der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha den heute von der OECD veröffentlichten Bericht. Darin wird festgehalten, dass die falsche Politik noch mehr Armut, noch mehr Arbeitslosigkeit und auch geringere Wirtschaftswachstumsraten bringt. "Österreich ist diesem 'kurzfristigen Sparen an den falschen Stellen' bewusst nicht gefolgt. Durch Maßnahmen am Arbeitsmarkt wie z.B. Kurzarbeit konnte Massenarbeitslosigkeit verhindert werden. Während in vielen Ländern die Pensionen dramatisch gekürzt wurden, gab es in Österreich auch in den Krisenjahren Pensionsanpassungen. Auch in die Konjunktur wurde bewusst investiert um die Wirtschaft in Schwung zu halten", so Blecha. ****

"Jetzt wird diesem erfolgreichen Weg Recht gegeben. Österreich wird mit der Schweiz und Deutschland ein gutes Zeugnis ausgestellt. Die Folgen des Kaputtsparens, vor denen wir immer gewarnt haben, werden von der OECD angeprangert. Dies sollten endlich auch jene zur Kenntnis nehmen, die auch hierzulande bei Pensionen, Pflege, Jobprogrammen und im Gesundheitssystem ständig den Rotstift ansetzen wollen", erklärte der PVÖ-Präsident bei der heutigen Vorstandssitzung der größten Seniorenvereinigung Österreichs. (Schluss)

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