Köstinger/Schwarzmann: Familienbetriebe ins Zentrum der Agrarpolitik

EU-Parlament befragt bäuerliche Familienbetriebe

Brüssel, 18. März 2014 (OTS) "Familienbetriebe sind das
Herz der Landwirtschaft und der ökonomische Puls im ländlichen Raum. Sie produzieren weltweit rund 70 Prozent aller
Lebensmittel und ernähren somit den Großteil der Weltbevölkerung", so Elisabeth Köstinger, Agrarsprecherin der
ÖVP im EU-Parlament zur heutigen Anhörung über die Stärkung
von bäuerlichen Familienbetrieben. "Die zukünftige Landwirtschaftspolitik der EU muss weiterhin die Leistungen
der Bäuerinnen und Bauern honorieren", so die EU-Abgeordnete.
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Köstinger hat als österreichische Expertin Andrea
Schwarzmann, Vorsitzende der "Arbeitsgemeinschaft
Österreichische Bäuerinnen" in der Landwirtschaftskammer Österreich zu der Anhörung eingeladen. "2014 ist das internationale Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe. Damit
wird die Aufmerksamkeit auf Familienlandwirtschaft gelenkt,
der Europa einen Teil seiner erfolgreichen Entwicklung zu
verdanken hat", so Schwarzmann. Die Vorarlbergerin
bewirtschaftet selbst einen Bergbauernhof im Großen Walsertal.

"Die österreichische Landwirtschaft besteht mehrheitlich
aus Familienbetrieben. Neben der Lebensmittelversorgung
erbringen sie viele andere Leistungen für Gesellschaft und
Umwelt", erklärt Köstinger. Die nachhaltige Nutzung
natürlicher Ressourcen, hohe Qualität der Produkte durch
kleinere Produktionsmengen, Bewirtschaftung und
Wissenstransfer über Generationen, Schaffung von
Arbeitsplätzen in ländlichen Regionen und die Pflege von Traditionen sind laut Köstinger nur einige Beispiele des
wichtigen Beitrags bäuerlicher Familienbetriebe.

Damit die Familienlandwirtschaft in den EU-Mitgliedsländern konkurrenzfähig bleibt, müssen laut Schwarzmann die Stärken solcher bäuerlichen Betriebe in den Fokus gerückt werden. "Die Konsumenten haben Sehnsucht nach Vielfalt, guter Qualität und ökologischen Produkten. Die bäuerlichen Familienbetriebe
können diese Sehnsüchte stillen", erklärt Schwarzmann. Sie fordert den Schutz von regionalen Spezialitäten, faire und leistungsorientierte Abgeltung der öffentlichen Leistungen und
den Ausbau regionaler Kooperationen.

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