ARBÖ: Windböen gefährden morgen wieder alle Verkehrsteilnehmer

Mit unvorhergesehenen Hindernissen muss gerechnet werden

Wien (OTS) - Wie der ARBÖ-Informationsdienst meldet, ist heute Nacht und morgen in Großteil Österreichs mit stürmischen Windböen bis zu 90 km/h und Regen zu rechnen. Die ARBÖ Verkehrsexperten appellieren daher an alle Verkehrsteilnehmer besonders vorsichtig und achtsam zu sein.

Marcus Fauszt von der ARBÖ Fahrsicherheit kennt die Tücken von Windböen: "Motorrad-, Moped- oder Radfahrer sind von Seitenwind besonders stark betroffen, da plötzlich auftretender Seitenwind die Lenker in der Spur versetzt, was eine hohe Unfallgefahr in sich birgt. Sie können auch im Gegensatz zum Auto einfach umkippen." Sogenannter "Grundwind" mit 70 km/h und Sturmböen um die 100 km/h stellen für viele Autofahrer eine erhebliche Gefahr dar. Der ARBÖ hat Tipps für jene Lenker zusammengestellt, die mit diesen Fahrsituationen wenig Erfahrung haben. Für Markus Fauszt daher ganz wichtig: "Anpassen der Fahrgeschwindigkeit, um bessere Bodenhaftung gegen seitliche Sturmböen zu haben. Den Seitenabstand beachten, vor allem auf Landstraßen können selbst Schwerfahrzeuge wie Lkw oder Busse um mehr als einen Meter versetzen. Im schlimmsten Fall landet man plötzlich im Straßengraben oder gerät auf die Gegenfahrbahn."

Es ist jedenfalls erhöhte Vorsicht angesagt. Wenn es geht, sollte man an stürmischen Tagen auf Dachlasten und Anhänger verzichten, denn der Schwerpunkt sollte möglichst tief liegen, das Gewicht auf beide Fahrzeugachsen verteilt sein. ARBÖ-Experte Fauszt weiter: "Man sollte auch mit unvorhergesehenen Hindernissen wie aufgewirbelten Papier-oder Kartonteilen, Plastikplanen oder abgebrochenen Ästen rechnen und sich auch überlegen wo man sein Fahrzeug parkt, damit es durch herabfallende Teile von Baustellen, älteren Gebäuden und morschen Bäumen nicht beschädigt wird."

Beim Ein- und Aussteigen die Fahrzeugtüre immer vorsichtig öffnen und den Griff festhalten, davor warnt ARBÖ Fahrsicherheitsexperte Markus Fauszt: "Windböen können sonst die Türe aufreißen und erheblichen Schaden anrichten. Das gilt auch beim Öffnen der Heckklappe. Mit einem Fahrsicherheitstraining kann man sich auf diese Extremsituationen gut vorbereiten."

Sturmschäden sind grundsätzlich nur von der Kaskoversicherung gedeckt, wer nur haftpflichtversichert ist, schaut durch die Finger, betont der ARBÖ abschließend.

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