AK Steuerspartage: 160.000 Euro für ArbeitnehmerInnen zurückgeholt

800 Beratungen in nur einer Woche - durchschnittlich rund 200 Euro pro Person

Wien (OTS) - Rund 800 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben sich bei den Steuerspartagen in der AK Wien in der ersten Woche beraten lassen. Insgesamt hat die AK für sie rund 160.000 Euro an zu viel bezahlter Steuer vom Finanzamt zurückgeholt - in nur einer Woche! Unter dem Motto "Hol dir dein Geld zurück" haben die ArbeitnehmerInnen ihre ArbeitnehmerInnenveranlagung gemacht und sich dabei Tipps von den AK SteuerexpertInnen geholt. Im Schnitt konnte sich jeder, der die ArbeiternehmerInnenveranlagung gemacht hat, rund 200 Euro an zu viel bezahlter Steuer vom Finanzamt zurückholen.

Wohnen, Essen, Energie - wer ohnehin schon wenig verdient, muss bereits rund die Hälfte des Einkommens dafür aufwenden. AK Präsident Rudi Kaske: "Gerade die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen:
Jeder Euro ist hart verdient. Mir ist wichtig, dass ihnen rasch mehr Geld im Börsel bleibt. Ich will eine Senkung der Lohnsteuer und zwar rasch. Diese Frage brennt den Menschen unter den Nägeln, da darf die Bundesregierung nicht länger wegschauen. Die Menschen müssen Priorität haben."

Die AK rät: Unbedingt die ArbeitnehmerInnenveranlagung machen. Viele wissen nicht, dass sie im vergangenen Jahr zu viel Steuern bezahlt haben. Denn: Die Lohnsteuer wird monatlich so berechnet, als hätten ArbeitnehmerInnen das ganze Jahr über gleich viel verdient. Viele haben aber erst während des Jahres zu arbeiten begonnen oder den Job gewechselt. Ihr Einkommen war deshalb unterschiedlich hoch und ihnen wurde zu viel Steuer abgezogen. Für BerufsanfängerInnen, Lehrlinge oder WiedereinsteigerInnen zahlt sich die ArbeitnehmerInnenveranlagung also besonders aus. Zusätzlich können Sonderausgaben, Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastungen bei der Steuer geltend gemacht werden. Es zahlt sich daher auf jeden Fall aus!

Ein Bespiel: Eine Alleinerzieherin mit zwei Kindern hat den Alleinerzieherabsetzbetrag geltend gemacht und allein dadurch 669 Euro zurückbekommen - ein Klassiker bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung, mit dem sich einige eine schöne Summe an Geld zurückholen können. Ein anderer Arbeitnehmer hat 1.200 Euro für eine berufliche Fortbildung bezahlt und dafür vom Finanzamt eine Steuergutschrift von 390 Euro durch die ArbeitnehmerInnenveranlagung bekommen.

Die AK Wien gibt Tipps, wie die ArbeitnehmerInnenveranlagung ganz einfach klappt. Auf www.holdirdeingeldzurueck.at gibt es Infos, Broschüren zum Download und einen Youtube-Film, der zeigt, für wen es sich besonders lohnt.

Tipp: Die ArbeitnehmerInnenveranlagung kann man bis zu fünf Jahre im Nachhinein machen, also heuer noch für 2009.

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