Neues Volksblatt: "Guter Wahlausgang" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 18. März 2014

Linz (OTS) - "Je höher die Wahlbeteiligung, desto stärker ist die AK und desto mehr Gehör finden die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der politischen Diskussion." Mit dieser Aussage zur heute auch via Wahllokale startenden AK-Wahl in OÖ hat Arbeiterkammer-Präsident Johann Kalliauer unbestritten Recht. Umso gespannter darf man sein, ob der enorme Mitteleinsatz in Werbung für die Wahl Wirkung zeigt; zu wünschen wäre es, denn andernfalls wäre der Rechtfertigungsbedarf für Kalliauer & Genossen noch größer, als er in dieser Frage ohnehin ist. Denn Faktum ist auch: Hier wurden Wahl-Werbung und Kalliauer-Werbung ungeniert vermischt. Und so gilt es auch festzuhalten: Es liegt nicht nur an der Höhe der Wahlbeteiligung, wie sehr die Anliegen der Arbeitnehmer in der politischen Diskussion Gehör finden. Sondern es liegt ebenso auch daran, wie die ohnehin feststehende Mehrheitsfraktion mit den politischen Mitbewerbern im eigenen Haus umgeht, und wie sehr die Mehrheitsfraktion die AK-Politik an der Parteipolitik der SPÖ ausrichtet. "Die Arbeiterkammer ist keine Filiale des SPÖ-Sitzes", deponierte ÖAAB-Landeschef LH-Stv. Franz Hiesl schon vor wenigen Tagen. Oder, wie ÖAAB-FCG-Spitzenkandidat Helmut Feilmair sagte: "Es kann nicht sein, dass verbessernde Vorschläge anderer Fraktionen schubladisiert werden".
Hohe Wahlbeteiligung und weniger Rot: Das wäre ein guter Wahlausgang.

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