FP-Gudenus: Schlepperprozess darf nicht zur Asylfarce werden

Asylanten dürfen von Hardcore-Aktivisten nicht für ihre Propaganda missbraucht werden

Wien (OTS/fpd) - "Der heute in Wiener Neustadt begonnene Prozess gegen vier Servitenkloster-Flüchtlinge und vier Asyl-Aktivisten darf zu keiner weiteren Asylfarce werden", warnt der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus. Der Schlepperei bezichtigt, wiesen alle Angeklagten die Vorwürfe von sich. Die Staatsanwältin sprach einerseits von "zahlreichen Fällen", meinte aber andererseits, dass die Männer lediglich "kleine Rädchen" seien. Hier sei darauf hingewiesen, dass auch diesen "kleinen Fischen" kriminelle Taten vorgeworfen werden. "Schlepperei und auch schon die Mitwisserschaft sind keine Kavaliersdelikte und gehören entsprechend bestraft", macht Gudenus deutlich. Die Verteidigungslinie der Rechtsanwälte, die "nur" von "Freundschaftsdiensten" wissen will, deutet jedenfalls klar darauf hin, dass sich hinter den Anschuldigungen durchaus etwas verbirgt. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen und die Angeklagten verurteilt werden, muss die sofortige Abschiebung erfolgen.

Schon jetzt planen Asyl-Aktivisten neuerliche Aktionen in der Wiener Innenstadt. So soll morgen eine Kundgebung vor der Wiener Universität stattfinden. "Diese falsch verstandene Solidarität darf den Prozess keinesfalls beeinflussen", warnt Gudenus abschließend. (Schluss)

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