FP-Guggenbichler zu Elite-Musikschule: Gericht bestätigt Verdacht des Betrugs!

Bürgermeister Häupl ist dringend gefordert, das dubiose Geschäft mit einem Teil des Semmelweis-Areals aufzuklären

Wien (OTS/fpd) - Völlig überhastet hat Rot-Grün einen Teil des Semmelweis-Areals zu einem Spott-Preis für den Betrieb einer Elite-Musikschule an ein Unternehmen verkauft. Schon bald gab es massive Zweifel an dem Deal. Der ehemalige Geschäftsführer und Mitbesitzer der "Amadeus International School Vienna" stellte das Projekt in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "News" in Frage. Es wäre nicht wirtschaftlich zu betreiben und stünde vor dem Aus. Seine ehemaligen Geschäftspartner hätten ihn betrogen. Diesen wäre es nie um die Elite-Musikschule gegangen, sondern um Immobilien-Spekulation, die Erlangung von Staatsbürgerschaften, Bestechung und eine millionenschwere Fremdfinanzierung. "Viel härter konnten die Vorwürfe gar nicht sein", erklärt Währings FPÖ-Obmann LAbg. Udo Guggenbichler. Die derart Beschuldigten klagten. Die Behauptungen wären unwahr, sie seien zu widerrufen und künftig zu unterlassen. Guggenbichler: "Sowohl das Erstgericht als auch jetzt das Wiener Oberlandesgericht haben die Klagen jedoch abgeschmettert. Die Vorwürfe dürften also berechtigt sein." Er sieht nun Bürgermeister Michael Häupl in der Pflicht: "Als Stadtoberhaupt muss er aufklären, was da tatsächlich gelaufen ist! Sind SPÖ und Grüne getäuscht worden, oder haben sie von diesem Deal in irgendeiner Form profitiert? Ist die Elite-Musikschule, die an sich ja eine gute Idee ist, noch zu retten? Wenn nicht, ist es möglich, den Grundverkauf rückgängig zu machen, zumal der günstige Kaufpreis ja mit dem Betrieb der Schule begründet wurde? Das sind die Fragen, die nun beantwortet werden müssen. Die Bürger, deren Eigentum da vermutlich zum Vorteil eines Unternehmens verramscht wurde, haben ein Anrecht darauf!" (Schluss)

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