"Report" am 18. März: Hypo - Notlösung in letzter Minute

Außerdem: EU-Wahl - Eugen Freund und Othmar Karas diskutieren im Studio

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 18. März 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Hypo - Notlösung in letzter Minute

Nun ist es entschieden: Die Hypo Alpe Adria wird "abgewickelt". Alles, was sich zu Geld machen lässt, wird also in den nächsten Jahren verkauft. Erst dann weiß man, wie viel das Debakel die Steuerzahler/innen kosten wird - mindestens acht Milliarden Euro scheinen sicher. Die jetzige Lösung birgt aber Unsicherheiten: Stimmt der frühere Hypo-Eigentümer, die Bayerische Landesbank, der Lösung zu? Und was passiert mit den mehr als zwei Milliarden Euro, die sie von der Hypo zurückhaben will? Unterdessen belegen auch neue Dokumente, die dem "Report" vorliegen, dass die Notverstaatlichung der Hypo Alpe Adria alles andere als eine Nacht- und Nebelaktion war. Die Bayern haben mit Österreich bereits Monate vor der Verstaatlichung über eine Lösung des Problems Hypo Alpe Adria verhandelt. Martin Pusch und Ernst Johann Schwarz berichten.
Die Nationalrats-Sondersitzung zum Thema Hypo Alpe Adria zeigen ORF III und ORF 2 (bis 13.00 Uhr) ab 10.00 Uhr.

Freund gegen Karas

Roter Quereinsteiger gegen schwarzes Urgestein. Eugen Freund und Othmar Karas führen SPÖ und ÖVP in die EU-Wahl und bestreiten den ersten großen Stimmungstest für die Große Koalition nach der Nationalratswahl. Beide Parteien liegen in den Umfragen schlecht, beide Kandidaten haben Imagesorgen und beide kämpfen mit der EU-Verdrossenheit. Alexander Sattmann über das Duell mit Handicaps. Im "Report"-Studio treffen die beiden Spitzenkandidaten zu ihrer ersten Diskussion aufeinander.

Die Geschäfte des Oligarchen

Nach seiner spektakulären Verhaftung auf offener Straße in Wien droht dem ukrainischen Großunternehmer Dimitry Firtash die Auslieferung an das FBI. Geht es tatsächlich nur um lang zurückliegende Geschäfte in Indien oder ist die Aktion gegen Firtash Teil des internationalen Machtspiels um die Ukraine? Welchen Geschäften verdankt Firtash seine Rolle als einer der reichsten ukrainischen Oligarchen, was wissen seine Partner in Österreich? Eine Recherche von Bernt Koschuh und Martina Schmidt.

Fleischland Österreich

Rund 65 Kilogramm Fleisch essen Österreicherinnen und Österreicher im Durchschnitt pro Jahr - mehr als ein Kilo jede Woche. Das ist weit mehr als Ernährungsmediziner/innen empfehlen - Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind oft die Folge. Weniger Fleisch zu essen, würde die Menschen gesünder machen, das Gesundheitssystem und auch die Umwelt entlasten. Doch viele Vorschriften fördern den Fleischkonsum sogar noch. Österreich ist ein Land der Fleischliebhaber/innen, das Thema dementsprechend heikel. Und die Politik unternimmt nur wenig, um gegenzusteuern. Jakob Horvat hat recherchiert.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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