Plass/Grüne Wirtschaft: Wofür flossen 89.000 Euro Honorar der AUVA an Renate Römers Lebensgefährten?

AUVA-Chefin Renate Römer muss umgehend zu FALTER-Vorwürfen öffentlich Stellung nehmen!

Wien (OTS) - "Wir warten noch immer auf eine öffentliche Stellungnahme von AUVA-Obfrau Renate Römer zu den massiven Vorwürfen, die die Wiener Wochenzeitung FALTER letzte Woche geäußert hat", sagt Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft. "Die österreichischen Unternehmer haben ein Recht darauf, zu erfahren, ob mit ihren hohen AUVA-Beiträgen verantwortungsvoll gewirtschaftet wird, oder ob die Unfallversicherung ein Selbstbedienungsladen des ÖVP-Wirtschaftsbundes ist!"

Wie in der FALTER-Ausgabe 11/2014 zu lesen war, habe der Verwaltungsausschuss des AUVA-Vorstands im April 2010 ein Honorar von 89.000 Euro für "Beratungsleistungen für die Ausschreibung
Fach- und Kundenzeitschrift" an Herrn Michael H., den Lebensgefährten von Renate Römer, vergeben.

Zumindest bei folgenden Fragen besteht laut Plass in höchstem Maße Aufklärungsbedarf:
- Für welche Leistungen im Detail wurde Herr Michael H. bezahlt?
- Worin bestand seine spezifische Qualifikation?
- Wurde dieser Auftrag ordnungsgemäß ausgeschrieben?
- Hat Renate Römer an dieser Entscheidung selbst mitgewirkt bzw. auf diese Entscheidung Einfluss genommen?
- Und warum hat Renate Römer ihre private Beziehung zu Herrn Michael H., die sie gegenüber der Wochenzeitung FALTER bereits bestätigt hat, vor der Auftragsvergabe verschwiegen?"

"Sollten die Vorwürfe stimmen bzw. der Sachverhalt nicht raschest aufgeklärt werden, ist Renate Römer als AUVA-Obfrau wie auch als WKÖ-Vizepräsidentin untragbar", meint Plass. "Sowohl in der Wirtschaftskammer als auch in der AUVA muss für alle Zeit klargestellt werden, dass die Zeiten der Freunderlwirtschaft endgültig der Vergangenheit angehören!"

Rückfragen & Kontakt:

Volker Plass, Tel. 0676 / 303 22 60

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