Wohlmuth zu VPI: Österreich bleibt teuer

Pensionistenpreisindex erneut deutlich über allgemeinem VPI - Nahrungsmittel und Mieten als größte Preistreiber

Wien (OTS/SK) - "Auch wenn die offizielle Inflationsrate im Februar von 1,6 Prozent auf 1,5 Prozent zurückgegangen ist, so kann keine Entwarnung gegeben werden. Österreich bleibt - im Vergleich zu z.B. Deutschland (1,2 Prozent Teuerung) ein Hochpreisland. Auch ein weiteres Muster bleibt ungebrochen: Die Teuerung für SeniorInnen (Pensionistenpreisindex) ist mit 1,7 Prozent erneut deutlich stärker als die allgemeine Inflation", betont Andreas Wohlmuth, Generalsekretär des Pensionistenverbands Österreichs (PVÖ). "Besonders stark sind die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+ 2,7 Prozent), für Wohnungsmieten (+3,0 Prozent) sowie für die Dinge des täglichen Gebrauchs - der sogenannte 'Mikrowarenkorb' -(+3,9 Prozent) gestiegen. Und diese größten Preistreiber sind gleichzeitig die größte Belastung für ältere Menschen", kritisiert der PVÖ-Generalsekretär. ****

Auch im Februar ist die Teuerung in Österreich wieder deutlich stärker als in Deutschland. "Die Situation beim Einkauf ist hier aber noch wesentlich dramatischer. Manche Produkte sind in Österreichs Supermärkten fast doppelt so teuer wie in Deutschland. Das ist nicht nachvollziehbar, damit muss endlich Schluss sein", betont Wohlmuth, der es daher begrüßt, dass die österreichische Bundesregierung in ihrem Regierungsprogramm festgeschrieben hat, den "Österreich-Aufschlag" mit einem Maßnahmenpaket zu bekämpfen. "Damit trägt die Bundesregierung einer langjährigen Forderung des Pensionistenverbandes Rechnung! Eine dringend notwendige Maßnahme und ein wichtiger Schritt zur Stärkung der KonsumentInnenrechte", unterstreicht der PVÖ-Generalsekretär.

Ein weiterer Bereich, der besonders einkommmensschwächere Haushalte und damit auch SeniorInnen belastet, sind die steigenden Mietpreise auf dem privaten Wohnungsmarkt. "Mit einer durchschnittlichen Steigerung von drei Prozent bleibt der Preisanstieg bei Mietwohnungen leider ungebrochen. Das werden wir so nicht weiter hinnehmen. Daher fordert der PVÖ: Einen Preisstopp für Mieten: Der Hauptmietzins darf den Richtwert 20 Prozent nicht übersteigen. Wir fordern außerdem mehr Wohnbauförderung für den sozialen Wohnbau sowie geringere Betriebskosten durch Streichung der Grundsteuer und der Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalog. Denn Wohnen muss wieder für alle günstiger und leistbar sein", fordert Wohlmuth abschließend. (Schluss) sc/mp

Rückfragehinweis: Mag. Susanne Vockenhuber, Bakk., Pensionistenverband Österreichs, Telefon: 0-31372-31

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