AK-Wahl 2014: Erstmals mehr als eine halbe Million Wahlberechtigte

Linz (OTS) - 511.730 Wahlberechtigte werden von 18. bis 31. März entscheiden, wer die Arbeitnehmer/-innen in den nächsten fünf Jahren in der AK Oberösterreich vertritt. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer:
"Erstmals sind mehr als eine halbe Million Mitglieder wahlberechtigt. Wir haben alles getan, um ihnen das Wählen so einfach wie möglich zu machen. Zum Beispiel haben wir auch Wahllokale am Hauptbahnhof Linz und in Einkaufszentren eingerichtet." Er ersucht, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen: "Je höher die Wahlbeteiligung, desto stärker ist die AK und desto mehr Gehör finden die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der politischen Diskussion."

Bei der AK-Wahl gibt es drei Möglichkeiten zur Stimmabgabe: im Betrieb, per Brief oder in einem öffentlichen Wahllokal.

Betriebswahl

Gut 205.000 Wahlberechtigte - das sind etwas über 40 Prozent -werden ihre Stimme direkt im Betrieb abgeben können. Dazu wurden 1144 Betriebswahlsprengel eingerichtet, die von mehr als 5000 ehrenamtlichen Kommissionsmitgliedern betreut werden. Es ist auch wieder gelungen, Betriebe in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Betriebswahlsprengel zusammenzufassen.

Ein wesentlicher Punkt war, die Wahlzeiten so festzulegen, dass sie einerseits den betrieblichen Ablauf nicht stören, andererseits zu den Arbeitszeiten möglichst aller Mitarbeiter/-innen passen. Den Startschuss für das Wählen in den Betrieben gibt am 18. März um 2.30 Uhr die Lenzing AG. Das letzte Wahllokal schließt am 31. März um 23 Uhr in der Firma Mahle in Mattighofen.

Briefwahl

Gut 306.000 Wahlberechtigte - das sind knapp 60 Prozent - sind Briefwähler/-innen. Das ist mehr als bei der Wahl 2009. Der Grund dafür liegt hauptsächlich darin, dass die Zahl der Beschäftigten in Klein- und Mittelbetrieben im Verhältnis zu den Großbetrieben stärker gestiegen ist. Dort ist es aber manchmal schwierig und in vielen Fällen aufgrund der Betriebsgröße nicht sinnvoll, ein Wahllokal einzurichten.

Den Briefwählern/-innen wurden ihre Wahlunterlagen per Post an die Wohnadresse geschickt. Ihre Stimme können sie bis spätestens 31. März (Poststempel) per Post retournieren oder in einem der öffentlichen Wahllokale abgeben. Wichtig ist, dass jede Wählerin/jeder Wähler die Stimme einzeln im eigenen Rücksendekuvert zurückschickt. Sind mehrere Stimmzettel in einem Kuvert, sind alle ungültig! Gehen die Wahlunterlagen verloren, kann trotzdem gewählt werden - allerdings nur in einem der öffentlichen Wahllokale.

Öffentliche Wahllokale

Will eine Briefwählerin/ein Briefwähler lieber persönlich wählen oder sind die Unterlagen verloren gegangen, stehen öffentliche Wahllokale zur Verfügung. Solche gibt es in der AK in Linz, in allen AK-Bezirksstellen, am Hauptbahnhof Linz, im Verein migrare in Linz sowie in den Einkaufszentren Plus-City Pasching, Max-Center Wels, SEP Gmunden und Varena Vöcklabruck.

Wahlwerbende Gruppen

Zur Wahl stehen die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (2009: 59,3 Prozent, 67 Mandate), der Österreichische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (2009: 25,4 Prozent, 28 Mandate), die Freiheitlichen Arbeitnehmer (2009: 10,1 Prozent, 11 Mandate), die Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen (2009: 3,7 Prozent, 4 Mandate), der Gewerkschaftliche Linksblock (2009: 0,9 Prozent, kein Mandat) und die Liste Perspektive (2009: nicht kandidiert).

Fotos vom öffentlichen Wahllokal in der Plus-City finden Sie unter ooe.arbeiterkammer.at

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