Preisgekrönte "Shannon"-Doku in "Universum"

"Shannon - Geheimnisvoller Fluss im Herzen Irlands" am 18. März im ORF

Wien (OTS) - Der Shannon ist der längste Fluss Irlands. Auf einer Strecke von 340 Kilometern trennt er den rauen Westen von den sanfteren Hochebenen im Osten der Insel und ist Heimat einer faszinierenden Tierwelt. Mit seiner preisgekrönten Dokumentation "Shannon - Geheimnisvoller Fluss im Herzen Irlands" würdigt der renommierte Naturfilmer Colin Stafford-Johnson den sagenumwobenen Fluss. "Universum" zeigt dieses beeindruckende Porträt, das 2013 bei der Verleihung der Naturfilm-Oscars in Jackson Hole 2013 mit drei Preisen ausgezeichnet wurde, als deutsche Erstausstrahlung am Dienstag, dem 18. März 2014, um 20.15 Uhr in ORF 2.

Während der zweijährigen Produktionszeit ist der renommierter Wildlife-Kameramann Colin Stafford-Johnson den Shannon mehrere Male mit dem Kanu abgefahren - von der Quelle im Nordosten bis zur Mündung in den Atlantik. Immer im Gepäck: das beste Film-Equipment. Slow-Motion-Aufnahmen zeigen, was dem Auge sonst verborgen bleibt:
den Flügelschlag der Aurora-Falter, Haubentaucher bei der Jagd, Wasserfledermäuse und - besonders spektakulär - die eifrigen Eisvögel. Wenn sie ins Wasser tauchen, erkennt das menschliche Auge nur einen blauen Blitz - mit Hilfe der neuesten Kameratechnik wird das spektakuläre Manöver sichtbar.

Colin Stafford-Johnsons Film ist eine Reise durch die jahrtausendealte Geschichte der grünen Insel - vorbei an Steilküsten und sanften Hügeln, Klosteranlagen und Schlössern, an der alten Wikinger-Stadt Limerick, an Festlichkeiten und Paraden zum St. Patrick's Day, dem Tag, an dem der irische Nationalheilige gefeiert wird. "Shannon - Geheimnisvoller Fluss im Herzen Irlands" thematisiert aber auch Unangenehmes, etwa die Reduktion der Artenvielfalt entlang des Flusses. Dieses Problem zeigt sich daran, dass der Shannon ein ausgesprochen stiller Fluss ist. Die Ursache dafür ist das Fehlen der Rufe von Kiebitzen, Strandläufern oder etwa Flussregenpfeifern. Dafür verantwortlich gemacht wird der Nerz, der die Nester plündert. Dass es den Wachtelkönig entlang des Flusses nicht mehr gibt, wird wiederum dem Menschen angelastet. Denn durch die maschinelle Mahd der Wiesen ist auch der Lebensraum des Wachtelkönigs zerstört worden.

Es ist nicht nur der ungewöhnliche Erzählstil der Dokumentation, der die Preisrichter beim "Jackson Hole Wildlife Film Festival" 2013 begeistern konnte. Auch die Präsentation der Kultur, der Tier- und Pflanzenwelt in und um den Shannon war ausschlaggebend für die Auszeichnungen.

Der Dokumentation "Shannon - Geheimnisvoller Fluss im Herzen Irlands" gelingt es auf faszinierende Art, viele Geheimnisse zu lüften - ohne aber dem Fluss seinen Zauber zu nehmen.

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