IG Pflanzenschutz: Vorverurteilungen schließen keine Wissenslücken

Greenpeace verhindert sachliche Debatte - Varroamilbe Hauptfeind der Biene

Wien (OTS) - Mit Bedauern stellt die IG Pflanzenschutz fest, dass Greenpeace offenbar nach wie vor nicht an einer zielgerichteten Lösung zum Schutz der Bienen interessiert ist: "Wie so oft, setzt Greenpeace wieder einmal alles daran, eine sachliche Debatte zu verhindern. Obwohl noch vergangenen Freitag der Präsident des Imkerbundes vor der Bedrohung durch die Varroamilbe gewarnt hat, attackiert Greenpeace einzig die Pflanzenschutzmittel. Diese Vorverurteilungen schließen aber keine Wissenslücken", sagt Christian Stockmar, Vorsitzender der Industriegruppe Pflanzenschutz heute. "Die IG Pflanzenschutz steht jederzeit für eine sachliche, auf Fakten basierende, Diskussion bereit. Leider scheint dies bei Greenpeace nicht zuzutreffen."

Der Vorsitzende der IG Pflanzenschutzmittel verweist auf mehrere Studien, die die Gefährlichkeit von Varroamilbe und Pilzerkrankungen sowohl für Honig-, wie für Wildbienen und Hummeln belegen. So berichtete das Fachmagazin "Nature" vor etwa einem Monat, dass Pilzbefall und Erkrankungen, wie das Krüppelflügelvirus, von Honigbienen auf Hummeln und Wildbienen überspringen. Zudem belegt eine Studie der Europäischen Union, dass die Varroamilbe Hauptursache für die Bienenverluste ist. "Wir, die IG Pflanzenschutz, nehmen die Bienenverluste ernst. Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass Pflanzenschutzmittel bei korrekter Anwendung eine Gefahr für die Bienen darstellen. Dennoch versucht Greenpeace immer wieder, den Pflanzenschutzmitteln den schwarzen Peter zuzuschieben. Der Kampf gegen die Varroamilbe gerät dabei leider ins Hintertreffen. Damit ist aber weder den Bienen, noch den Imkern geholfen", so Stockmar abschließend.

Hintergrund:
Die 15 Mitglieder der IG Pflanzenschutz sind die wichtigsten Produzenten und Händler von Pflanzenschutzmitteln in Österreich. Sie beschäftigen rd. 370 Mitarbeiter in Österreich. Den Vorsitz der Gruppe hat Dr. Christian Stockmar von Syngenta inne. Stellvertretend stehen ihm DI Martin Schöpfer von Bayer CropScience sowie KR Andreas Stöckl von Kwizda Agro zur Seite. Innerhalb der IG Pflanzenschutz befassen sich Experten mit unterschiedlichen Themenbereichen, so zum Beispiel im Fachausschuss für Ökologie und Technik (FÖT) oder im Ausschuss für Haus- und Gartenprodukte (H&G). Die heimische Pflanzenschutzmittelbranche erwirtschaftet pro Jahr rund 130 Millionen Euro an Umsatz.

Die Mitglieder der IG Pflanzenschutz sind in alphabethischer Reihenfolge:
BASF Österreich GmbH, Bayer Austria GmbH, BelchimCropProtection GmbH Österreich, Cheminova Austria GmbH & Co KG, COMPO Austria GmbH, Dow AgroSciences GmbH, Du Pont de Nemours (Deutschland) GmbH, Feinchemie Schwebda GmbH, Florissa Handels- und Produktions GmbH, Kwizda Agro GmbH, Monsanto Agrar Deutschland GmbH, Nufarm Austria GmbH & Co KG, SCOTTS CELAFLOR HGmbH, Syngenta Agro GmbH und W. Neudorff GmbH KG.

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