FPÖ-Hofer zu Diskussion betreffend eine adäquate Anerkennung von HTL- bzw. HLFL-Ingenieuren

"Unterstützen wir endlich unsere Ingenieure und lassen ihnen die ihnen zustehende Einstufung zukommen"

Wien (OTS) - Im Rahmen des letzten Unterrichtsausschusses wurde auch der freiheitliche Antrag betreffend eine adäquate Anerkennung von HTL- bzw. HLFL-Ingenieuren beraten und leider vertagt. "Der Ingenieur hat für die heimische Wirtschaft seit Jahrzehnten große Bedeutung. Es ist daher mehr als angebracht, dieser österreichspezifischen Ausbildung im internationalen Vergleich endlich die zustehende Anerkennung zukommen zu lassen", appelliert heute der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer. Die fünfjährige Schulausbildung und die HTL-Matura seien sehr anspruchsvoll und die Standesbezeichnung Ingenieur würde zudem erst nach einer dreijährigen facheinschlägigen Berufspraxis verliehen, so Hofer weiter.

Im gegenständlichen Antrag wird gefordert, dass Absolventen Höherer Technischer Lehranstalten (HTL) und Höherer Land- und Forstwirtschaftlicher Lehranstalten (HLFL) nach dreijähriger Berufspraxis auf Bachelor-Niveau, also Ebene 6 des achtstufigen Systems internationaler Sparten-Vergleichswerte einzustufen seien. Im Rahmen der Debatte im Unterrichtsausschuss warnte eine Vertreterin der SPÖ vor einer Nivellierung nach unten, wenn die wissenschaftliche Qualifikation eines Bachelors mit dreijähriger Berufspraxis gleichgesetzt würde. Dazu Norbert Hofer: "Diese Haltung ist unverständlich. Die österreichische Ingenieurausbildung ist nicht vergleichbar, einmalig im europäischen Bildungssystem und unverzichtbar für den Erfolg unserer Wirtschaft. Unterstützen wir endlich unsere Ingenieure und lassen ihnen die ihnen zustehende Einstufung zukommen."

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