Ab heute Aktionen in Kreditinstituten in ganz Österreich

Hohe Beteiligung bei Betriebsversammlungen , nächste Verhandlung am 20. März

Wien (OTS/ÖGB) - Ab heute finden in ganz Österreich in Kreditinstituten erste Aktionen statt, um den Forderungen der rund 80.000 Beschäftigten im österreichischen Finanzbereich bei den diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen den nötigen Nachdruck zu verleihen. "Die Arbeitgebervertreter streben nach wie vor einen Abschluss unter der Inflationsrate an. Das kommt für uns nicht in Frage. Deshalb werden wir die Beschäftigten in den nächsten Tagen direkt vor Ort über den bisherigen Verhandlungsstand informieren", erklärt Wolfgang Pischinger, Verhandlungsleiter der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und Zentralbetriebsrat der Oberbank. ++++

Ab heute informieren BetriebsrätInnen und AktivistInnen der GPA-djp in den Bankfilialen in der Steiermark, in Kärnten und in Oberösterreich, am 18. März und 19. März finden weitere Aktionen in den anderen Bundesländern statt. In Wien werden im ersten Schritt mehrere Bankfilialen von Bank Austria, Raiffeisen, Erste Bank, BAWAG-PSK, Hypo und der Volksbank in der Innenstadt besucht.

Treffpunkt: Mittwoch, 19. März 10 Uhr, Stephansplatz, 1010 Wien (vor der Bank Austria Filiale)
VetreterInnen der Medien sind herzlich eingeladen.

"Wir wollen die Beschäftigten informieren, welche Auswirkungen das derzeitige Arbeitgeberangebot auf ihre Gehaltsentwicklung hat. Dann sehen sie selbst, welcher Stellenwert ihrer engagierten Arbeit beigemessen wird", so Helga Fichtinger, stv. Geschäftsbereichsleiterin der GPA-djp: "Uns ist zwischenzeitlich zu Ohren gekommen, dass in manchen Bundesländern selbst einzelne Arbeitgeber großes Unverständnis betreffend dem Vorgehen der eigenen Arbeitgebervertreter in Wien zeigen."

In der vergangenen Woche haben bereits in ganz Österreich flächendeckend Betriebsversammlungen stattgefunden, mit einhelligen Beschlüssen der Aktionen in den Kreditinstituten sowie weiteren betrieblichen und gewerkschaftlichen Maßnahmen bis hin zum Streik.

Bis Mittwoch, den 19. März 2014 finden noch weitere Betriebsversammlungen statt. "Wir sind für alle Eventualitäten gerüstet. Wenn es bei den Verhandlungen am 20. März wieder kein Ergebnis gibt, steht uns eine breite Palette von betrieblichen Aktionen und Maßnahmen zur Verfügung", kündigt Wolfgang Pischinger, Zentralbetriebsratsvorsitzender der Oberbank an.

Die Kollektivvertragsverhandlungen wurden am 6. März nach mehreren Stunden ergebnislos unterbrochen. Die Arbeitgebervertreter forderten einen Abschluss unter der Inflationsrate, die GPA-djp fordert bei einer Jahresinflationsrate von 2 Prozent eine Erhöhung der Gehälter um 2,9 Prozent. Die Verhandlungen werden am 20. März fortgesetzt.

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GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
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Tel.: 05 0301-21386
Mobil: 05 0301-61386
E-Mail: elisabeth.schnallinger@gpa-djp.at
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