FPÖ-Hofer enttäuscht über die Aussagen von BM Rupprechter im "Hohen Haus"

Geplante Saatgutverordnung war nicht "über das Ziel hinausgeschossen" sondern von Grund auf falsch

Wien (OTS) - Enttäuscht über die Aussagen von Bundesminister Rupprechter in der gestrigen Sendung "Hohes Haus" betreffend die geplante Saatgutverordnung zeigt sich der FPÖ-Umweltsprecher und Dritte Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer.
Mit nur 15 Gegenstimmen, darunter bedauerlicherweise auch jene eines österreichischen Abgeordneten, wurde die vom maltesischen Umweltkommissar Tonio Borg initiierte Saatgutverordnung abgelehnt. Bezeichnenderweise hat dies die Großindustrie bedauert, während der Verein "Arche Noah" und andere Hersteller und Bewahrer alter Saatgutarten diese begrüßt haben. Umweltminister Rupprechter kommentierte die geplante Verordnung in der Sendung "Hohes Haus" als "über das Ziel hinausgeschossen".

Eine solche Verordnung, die der Auslöschung alter und seltener Arten gleichkomme, sei von ihrer Intention und in ihrer Gesamtheit abzulehnen. "Diese Verordnung war nicht über das Ziel hinausgeschossen sondern von Grund auf falsch. Hunderttausende Menschen in ganz Europa haben gegen diese Verordnung mobil gemacht. Diesen Menschen sei versichert, ich werde auch in Zukunft dafür kämpfen, dass die Artenvielfalt in Österreich und in Europa erhalten bleibt", so Hofer.

Regional angepasste Sorten, die seit Jahrhunderten in den europäischen Regionen heimisch sind, würden auch mithelfen, die Umwelt nachhaltig zu schonen. In diesem Zusammenhang verweist Hofer darauf, dass gerade alte Pflanzen im Laufe ihrer Evolution eine große Resistenz sowohl gegenüber Schädlingen als auch gegenüber Klimaentwicklungen aufweisen und von der Bevölkerung gewünscht und gefordert würden.

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