BZÖ-Grosz: Dr.Ulrike Haider beste Spitzenkandidatin für EU-Wahl

Bundeskonvent des BZÖ startet mit Rundumschlag gegen Regierungspolitik

Wien (OTS) - Vor mehr als 300 Delegierten und Gästen begann am Samstag der außerordentliche BZÖ-Bundeskonvent zur Wahl der Spitzenkandidatin DDr.Ulrike Haider-Querica im bis auf den letzten Platz gefüllten Redoutensaal der Wiener Hofburg.

"Die Kandidatur von Ulrike Haider hat massives Echo ausgelöst", erklärte BZÖ-Bündnisobmann Gerald Grosz in seiner kurzen Eröffnungsrede. Gleichzeitig wurde auch die alte Haider-Jagdgesellschaft wiederbelebt. "Jene subversiven politischen Schläfer, die in den letzten Jahren den verstorbenen Jörg Haider denunziert haben, verleumden jetzt Ulrike Haider. Um sich ihre dreckigen Schuhe abzuputzen, ist den Großkoalitionären jedes Mittel recht", so Grosz, der sein Statement zu einem Rundumschlag gegen die gescheiterte rot-schwarze Regierungspolitik nutzte.

Auch auf die Hypo ging Grosz ein. "Jörg Haider hat die Hypo 2007 -ein Jahr vor der Wirtschaftskrise - mit Gewinn für den Steuerzahler verkauft. Josef Pröll hat zu Gunsten seines jetzigen Brötchengebers Raiffeisen genau jene Hypo im Jahr 2009 mit Schulden zurückgekauft. Der wahre Hochverräter am Steuerzahler hieß und heißt Josef Pröll samt der Legion an nichtsnutzigen ÖVP-Finanzministerin."

Auch in der Causa Birnbacher sei es bemerkenswert, wie man versucht, Jörg Haider in diese Diskussion hineinzuziehen. "Ein schwarzer Steuerberater schmiert einen schwarzen Landesrat und die Raiffeisen-Blattln des Landes machen einen Haider-Skandal daraus. Jetzt will man sogar der Familie Jörg Haiders ans Zeug flicken. Das lassen wir nicht zu. Rot und Schwarz können sich warm anziehen", erklärte Grosz.

Heftig kritisierte Grosz auch die gestrige Hypo-Lösung: "Die wahren Verursacher werden von Rot und Schwarz aus ihrer Haftung herausgenommen. Der Steuerzahler wird zur Kasse gebeten, damit die Bayern und Raiffeisen fröhliche Urständ feiern können. Allein für diese sogenannte Lösung gehören Faymann und Spindelegger vor den Richter gestellt."

Man habe mit DDr. Ulrike Haider-Quercia die beste Spitzenkandidatin, die man sich nur vorstellen könne. "Die ÖVP schickt ihren politischen Unfallrentner Karas ins europapolitische Ausgedinge, der SPÖ-Kandidat und ORF-Privilegienpensionist Eugen Freund rächt sich mit seiner Kandidatur an Wrabetz. Wenn die beiden die europapolitische Hoffnung sein sollen, will ich nicht wissen wie bei Rot und Schwarz das Elend aussieht. Neos-Spitzenkandidatin Mlinar dürfte angesichts ihrer EU-Liebeserklärung entweder eine ausgewachsene Sadomasochistin sein oder sie leidet am Stockholm-Syndrom, wenn sie die Peiniger Österreichs liebt", führte Grosz aus.

Auch von der FPÖ sei nicht viel zu erwarten. "Tante Mölzer und Onkel Vilimsky sind schon optisch bereits kein Leckerbissen, aber angesichts ihrer gestrigen Äußerungen erinnern sie mich eher an Jekyll und Hyde", so Grosz abschließend.

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