Feierliche Amtseinführung des Rektorats der KL

Krems (OTS) - - In Anwesenheit von mehr als 200 hochrangigen Gästen aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wurden gestern Abend, am Mittwoch, dem 12. März 2014, im Klangraum Krems die beiden Mitglieder des Rektorats der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL), Rektor Rudolf Mallinger und Prorektorin Sabine Siegl, in ihr Amt eingeführt. Die beiden stellen damit das erste Rektorat der frisch akkreditierten und jüngsten tertiären Hochschuleinrichtung Österreichs.

- Landeshauptmann Erwin Pröll unterstrich die Bedeutung der Etablierung einer Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften als wichtigen Eckpfeiler für die Sicherung des medizinischen und therapeutischen Nachwuchses in Niederösterreich sowie als wertvollen Impulsgeber für Wissenschaft und Forschung.

- Festrednerin Hedwig J. Kaiser, Vizerektorin für Bildung der Universität Basel, bewertete die bologna-konforme Studienarchitektur der KL als ein zukunftsweisendes Programm für die Medizin und Gesundheitswissenschaften.

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Klangraum Krems und unter Beisein von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll fand gestern Abend, am Mittwoch, dem 12. März 2014, die Inauguration des ersten Rektorats der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) statt. Mehr als 200 prominente Gäste aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie die ersten 28 Studierenden der KL wohnten der Amtseinführung von Rektor Univ.-Prof. Dr. Rudolf Mallinger und Prorektorin Mag. Sabine Siegl bei.

Höchste Lehr- und Forschungsqualität in Medizin und in den Gesundheitswissenschaften - diesen Anspruch stellte das Rektorat der KL an sich selbst. Erreichen will man das mit der Umsetzung von drei Werten, für die auch der Namenspatron, der Nobelpreisträger und gebürtige Niederösterreicher Karl Landsteiner steht:
Internationalität, Integration und Interdisziplinarität sind die Leitlinien, nach denen Lehre und Forschung an der Ende November akkreditierten KL ausgerichtet werden sollen.

LH Erwin Pröll: "Wissenschaftliches Flaggschiff für Niederösterreich"

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sieht in der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften ein wissenschaftliches Flaggschiff für Niederösterreich, von dem man sich erwarte, dass es "zusätzliche Forschungsimpulse für das Land liefert und darüber hinaus den Bedarf an medizinischem Personal für die Versorgung vor allem des ländlichen Raums deckt." Der KL und ihren Studienangeboten und Forschungsplänen räumte der Landeshauptmann überdies große Bedeutung ein, als dass sich die Krankheitsbilder in Zukunft ändern würden und insbesondere in der Medizintechnik - einem der Schwerpunktfelder der KL - wichtige Schritte zu setzen wären.

Die Basis dafür sieht Rektor Mallinger in einer exzellenten Lehre und Forschung nach modernsten Standards. "Unsere Studierenden sollen auf höchstem Qualitätsniveau ausgebildet werden", betonte Rektor Mallinger. "Diesen Anspruch werden wir erreicht haben, wenn unsere AbsolventInnen am internationalen Arbeits- und Forschungsmarkt bestehen können. Dann haben wir es richtig gemacht."

Prorektorin Siegl unterstrich die transparente Struktur und offene Kommunikation sowie die Gemeinnützigkeit der KL. "Aber natürlich ist unternehmerische Denken verlangt, denn am Ende des Tages müssen wir uns selbst finanzieren", führte Mag. Siegl aus. "Wenn wir Gewinn machen, werden wir diesen in Lehre und Forschung reinvestieren."

Bologna-Architektur bringt Mehrwert für Studierende

Einen Meilenstein für die Studierenden sah Univ.-Prof. Dr. Hedwig J. Kaiser, Vizerektorin für Bildung der Universität Basel in der durchgängigen Umsetzung des Bologna-Modells an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften. In ihrer Festrede verglich Kaiser die Bologna-Architektur mit einem Haus mit drei Stockwerken: dem Bachelor, dem Master und dem PhD. Wichtig wären aber nicht nur die Stockwerke, sondern vor allem die Innenausstattung, die von der KL bereits gut umgesetzt wurde. Die Bologna-Architektur brächte einen "deutlichen Mehrwert für die Studierenden", so die Vizerektorin. Der Fokus liegt demnach sowohl auf der Wissensvermittlung, als auch auf der Kompetenzentwicklung und Berufsbefähigung. Das Humboldt'sche Bildungsideal würde damit nicht "verkauft", sondern erweitert und modernisiert. Die KL würde eindrucksvoll vorzeigen, wie die Realisierung der Vision von Bologna aussehen kann.

Zum Rektorat:

Rektor Univ.-Prof. Dr. Rudolf Mallinger bringt eine langjährige Erfahrung in der Entwicklung innovativer Studienordnungen mit: Er begleitete federführend den Schritt von der Ausgliederung der medizinischen Fakultät aus der Universität Wien zur eigenständigen Medizinischen Universität. Im Zuge der großen Studienreform zeichnete er sich als Vorsitzender der Studienkommission für die Diplomstudien Humanmedizin und Zahnmedizin und für das Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaft für die Entwicklung des neuen Medizin-Curriculums verantwortlich. Von Oktober 2003 bis September 2011 war Rudolf Mallinger Vizerektor für Studium und Lehre an der Medizinischen Universität Wien. Zuletzt führte Mallinger als Geschäftsführer die NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H./NFB.

Prorektorin Mag. Sabine Siegl bringt eine langjährige kaufmännische Erfahrung im Management und der strategischen Entwicklung von Bildungsinstitutionen ein - u.a. mehr als 12 Jahre an der Donau-Universität Krems sowie an der Universität für Bodekultur Wien und dem WasserCluster Lunz- Biologische Station GmbH. Zuletzt führte Siegl als Geschäftsführerin die NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H./NFB. Ihre Zielsetzung liegt in der Komplettierung des Angebots des Campus Krems durch eine qualitätsvolle und international vernetzte Universität für Gesundheitswissenschaften, die ÄrztInnen und GesundheitsexpertInnen der Zukunft praxisbezogen und theoriegeleitet ausbildet.

Zur Universität:

Als erste tertiäre Bildungseinrichtung Österreichs bietet die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) ein bologna-konformes, interdisziplinär aufgebautes Studienangebot im Bereich der Medizin und Gesundheitswissenschaften an. Durch die Verbindung von Medizin mit den Fokusthemen Medizintechnik und Gesundheitsökonomie eröffnet die KL unter anderem den Zugang zu neuen attraktiven Berufsfeldern in den Gesundheitswissenschaften. Über einen Universitätsklinikverbund zwischen St. Pölten, Krems und Tulln ist eine qualitätsgesicherte, forschungsgeleitete Lehre sowie eine international anerkannte, exzellente Forschung im klinischen Bereich garantiert. Die KL wurde Ende 2013 von der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) akkreditiert.

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