Ausbau der finanziellen Mittel für Fachhochschulen:

FEEI setzt große Hoffnung auf enge Vernetzung von Wirtschaft und Fachhochschulen durch Bundesminister Reinhold Mitterlehner - rasche Valorisierung muss stattfinden

Wien (OTS) -

  • FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie unterstützt Forderung der FHK nach Ausbau der finanziellen Mittel für Fachhochschulen
  • Valorisierung ist dringend notwendig
  • Studie bekräftigt Fachkräftemangel in der Elektro- und Elektronikindustrie: bis zu 800 Techniker fehlen Der FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie

fordert die dringend notwendige Valorisierung und damit den Ausbau der finanziellen Mittel für die Fachhochschulen in Österreich. "Wir setzen große Hoffnungen in die enge Vernetzung von Industrie und Aus-und Weiterbildung durch Bundesminister Reinhold Mitterlehner", betont Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI, anlässlich des heutigen Pressegesprächs der Österreichischen Fachhochschul-Konferenz (FHK). "Damit die Erfolgsgeschichte FH nicht selbst Geschichte wird, halten wir es für dringend notwendig, dass dem FH-Sektor die für seine Entwicklung erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen."

Dem FEEI ist die Ausbildung von technischen Fachkräften ein besonderes Anliegen. Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrieunternehmen mit gut ausgebildeten Mitarbeitern zu stärken, gründeten der Fachverband und einige namhafte Unternehmen 1994 die FH Technikum Wien, heute mit knapp 3.200 Studierenden die größte rein technische Fachhochschule in Österreich.

"Für die österreichische Wirtschaft sind prosperierende Fachhochschulen unentbehrlich geworden. Sie bilden praxisnah hochqualifizierte Arbeitskräfte aus und stehen als Forschungspartner für die Wirtschaft zur Verfügung", so Roitner.

Valorisierung dringend notwendig
Ohne eine Anpassung der finanziellen Mittel fällt es jedoch den Fachhochschulen und so auch der FH Technikum Wien zunehmend schwer, die hohe Qualität in Forschung, Lehre und studentischer Betreuung zu halten, geschweige denn Verbesserungen umzusetzen.

Die letzte Valorisierung erfolgte 2009, schon damals nur als teilweise Abgeltung der realen Wertverluste seit dem Start der österreichischen Fachhochschulen im Jahr 1994. Seit der Valorisierung 2009 bis heute beträgt die Veränderung des VPI bereits wieder über 10 Prozent, doch die Bundesmittel wurden in diesem Zeitraum nicht angepasst. "Wir ersuchen Bundesminister Mitterlehner nachdrücklich, die in Aussicht gestellte Valorisierung der Mittel zugunsten der Fachhochschulen rasch umzusetzen", so
Roitner.

Bis zu 800 Techniker fehlen

Der Bedarf an top ausgebildeten Mitarbeitern in der Elektro- und Elektronikindustrie als innovative Industriebranche ist groß: Eine Studie des FEEI in Zusammenarbeit mit dem Industriewissenschaftlichen Institutes (IWI) bekräftigt, dass 90 Prozent der Unternehmen Probleme haben, technische Positionen zu besetzen - in der Branche fehlen bis zu 800 Techniker.

Die Bedeutung der Fachhochschulen, um diesem Mangel zu begegnen, ist immens: Derzeit kommen schon 25 Prozent der Uni-Absolventen pro Jahr von FHs, im Bereich Technik und Ingenieurwissenschaften sind es bereits 38,2 Prozent.

Insbesondere die starke Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Bildungseinrichtungen ist eine große Chance für die Fachhochschulen:
68 Prozent der Unternehmen kommen erstmals bei Projekt-, Master- oder Diplomarbeiten mit ihren zukünftigen Mitarbeitern in Kontakt. Diese Allianzen sind somit für beide Seiten gewinnbringend.

Über den FEEI:

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen von knapp 300 Unternehmen mit knapp 59.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 12,73 Milliarden Euro (Stand 2012). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern - dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation (FMK), das UFH, das Umweltforum Starterbatterien (UFS), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie (bahnindustrie.at) - ist es das oberstes Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.

Rückfragen & Kontakt:

FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie
Mag (FH) Kathrin Mueck-Puelacher
T: T +43/1/588 39-29
E: mueck@feei.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FEE0001