Junge ÖVP: 5 Fragen an die Unterrichtsministerin zur PISA-Absage

Wien, 13. März 2014 (OTS) Die jüngsten Ankündigungen von Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek stoßen in der Jungen ÖVP auf Unverständnis. "Nach dem Datenskandal im Unterrichtsministerium sollen nun sämtliche Testungen im Bildungsbereich im kommenden Jahr abgesagt werden. Deshalb ergeben sich für uns als Junge ÖVP fünf Fragen an Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek", so Dominik Thauerböck, Generalsekretär der Jungen ÖVP.

1) Österreich wird sich als einziges OECD-Land nicht an der PISA-Erhebung und weiteren Tests beteiligen. Wie können Sie das erklären bzw. den Schülerinnen und Schülern gegenüber argumentieren?

2) Weshalb sollte ein Datenleck im Unterrichtsministerium Österreich die Teilnahme an zukünftigen internationalen Bildungstests verunmöglichen und wie können Sie den Vorwurf entkräften, die Absage sei nur ein Ablenkungsmanöver, um Fehler des Unterrichtsministeriums in der Datenaffäre zu kaschieren?

3) Wie hoch sind die Kosten für die Republik Österreich für die Teilnahme an internationalen Bildungstests?

4) Weshalb will das Unterrichtsministerium durch die Absage der Testungen bereits in die Vorbereitung investiertes Steuergeld in
den Wind werfen und wie viel Geld würde dadurch verloren gehen?

5) Wollen Sie durch die Absage der PISA-Erhebung bis 2018 verhindern, dass im Laufe Ihrer Amtszeit unangenehme Testungsergebnisse veröffentlicht werden könnten?

Die Junge ÖVP blickt einer raschen Aufklärung dieser Fragen erwartungsvoll entgegen.

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