Das Leid der Kinder in Syrien ist unvorstellbar: ORF und "Nachbar in Not" bitten um Spenden!

Der drei Jahre andauernde Konflikt führt zur Traumatisierung einer ganzen Generation - mehr als fünf Millionen Kinder und Jugendliche brauchen Hilfe

Wien (OTS) - Der blutige Bürgerkrieg in Syrien geht in das vierte Jahr - und noch immer ist kein Ende in Sicht. Seit Ausbruch der Krise im Frühling 2011 verschlechtert sich die humanitäre Situation in Syrien täglich. Besonders Kinder und Jugendliche sind von den Folgen betroffen. Aus diesem Grund möchten der ORF und die "Nachbar in Not"-Hilfsorganisationen - CARE, Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Malteser Hospitaldienst, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe -rund um den Jahrestag des Konflikts am 15. März 2014 daran erinnern und erneut um Spenden für die "Nachbar in Not - Flüchtlingshilfe Syrien" bitten, insbesondere mit dem Fokus auf Hilfe für die Kinder, denn jeder zweite Flüchtling ist ein Kind. 4,3 Millionen Kinder und Jugendliche in Syrien leiden direkt unter den Folgen der Kämpfe. Weitere 1,3 Millionen Kinder harren in den Nachbarländern aus und warten auf Hilfe.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Der ORF unterstützt die österreichischen Hilfsorganisationen in ihren Bemühungen um Hilfeleistung. 3,6 Millionen Euro sind bisher für die 'Nachbar in Not - Flüchtlingshilfe Syrien' gespendet worden, doch ein Ende des Konflikts ist nicht absehbar. Insbesondere Kinder und Jugendliche leiden unter den sichtbaren und den nicht sichtbaren Folgen des Krieges. Damit keine 'verlorene Generation' heranwächst, unterstützt der ORF auch den Schwerpunkt Kinderhilfe der 'Nachbar in Not'-Organisationen mit Spendenaufrufen. Denn jede Spende ist ein Beitrag, einer traumatisierten Generation wieder Hoffnung und Kindern eine Zukunft zu geben."

Sissy Mayerhoffer, Leiterin des ORF-Humanitarian-Broadcasting: "Die Lage der Kinder im Syrien-Konflikt wird immer schwieriger. Zu den physischen Auswirkungen des Krieges wie Mangelerscheinungen und Unterernährung kommen Durchfall und Hautkrankheiten durch mangelnde Hygiene sowie das psychische Leid, Angstzustände und Schlafstörungen. Millionen Kinder haben nicht nur ihr Zuhause verloren, sondern sind seit drei Jahren kaum oder überhaupt nicht zur Schule gegangen. 'Nachbar in Not' versucht nicht nur mit Nahrung, Medizin und Hygieneartikeln zu helfen, sondern betreibt auch viele psychosoziale Projekte, um Kindern ein Stück 'Normalität' zurückgeben zu können."

Caritas-Auslandshilfe-Generalsekretär und "Nachbar in Not"-Vorstandsvorsitzender Christoph Schweifer: "Drei Jahre Syrien-Krise bedeuten vor allem Leid und Not für Millionen von Menschen. Vertrieben, auf der Flucht und völlig mittellos. Eine ganze Generation von Flüchtlingskindern wächst heran, ohne Eltern, ohne Heimat, ohne Perspektive. Wir müssen diesen Kindern beistehen und uns um sie kümmern. Aus Nächstenliebe, aber auch im Sinne der Menschlichkeit ist es unsere Pflicht, ihnen jetzt zu helfen!"

Michael Opriesnig, stellvertretender Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes und "Nachbar in Not"-Vorstand: "Nach drei Jahren Bürgerkrieg in Syrien ist das Leid der Kinder unvorstellbar. Sie benötigen dringend humanitäre Hilfe. Sie leiden besonders unter der schlechten Gesundheitsversorgung, an Hunger und Durst. Sie sind von der durchlebten Gewalt schwer traumatisiert, Alltag und Normalität sind für sie in weiter Ferne. Es liegt an uns allen, diesen Kindern bestmöglich zu helfen und ihr Überleben zu sichern."

Der ORF unterstützt die "Nachbar in Not"-Hilfsorganisationen ab sofort mit neuen Spendenaufrufen in Radio und Fernsehen und thematisiert rund um den Jahrestag des Ausbruchs des blutigen Konflikts insbesondere das Leiden der Kinder in Syrien. Für die Fernsehspots, die ab Freitag, dem 14. März, in ORF eins und ORF 2 on air gehen, haben sich zahlreiche prominente ORF-Persönlichkeiten als Fürsprecher zur Verfügung gestellt, um die Spendenaktion mit der Botschaft "Helfen sie jetzt! Mit 30 Euro versorgen sie ein Kind einen Monat lang mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und medizinischer Hilfe!" zu unterstützen.
Ebenfalls am Freitag, dem 14. März, ist ORF-Reporterin Barbara Wolschek, die wiederholt aus Syrien für den ORF berichtet hat, um 13.10 Uhr in "heute mittag" zu Gast, und um 17.30 Uhr in der Sendung "heute leben" Sissy Mayerhoffer, ORF-Verantwortliche der Aktion. Auch die "Zeit im Bild"-Sendungen sowie die ORF-Radios informieren rund um den Jahrestag zum Thema Syrien und zum Start der "Nachbar in Not"-Kinderhilfe.

Spendeninfos:
"NACHBAR IN NOT - Flüchtlingshilfe Syrien"
400 400 440 00
BLZ 20 111 (Erste Bank)
IBAN: AT05 20111 40040044000
BIC: GIBAATWWXXX

Online-Spenden:
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