FP-Gudenus: Mietpreiswucher geht weiter

Bürgermeister Häupl und Wohnbaustadtrat Ludwig schauen dem Treiben des Ministers tatenlos zu

Wien (OTS/fpd) - "Gerechter, verständlicher, transparenter und leistbar" - so lautete im vergangenen Jahr der Slogan von Rot-Schwarz in Sachen Wohnen. "Wie üblich ist ein Versprechen der Regierenden allerdings nicht einmal das Papier wert, auf dem es geschrieben wurde", stellt Mag. Johann Gudenus, freiheitlicher Klubobmann im Wiener Rathaus, fest. Im April steigen die gesetzlichen Vorgaben für die Mieten wieder drastisch an - nämlich gleich um fünf Prozent. "Vor allem für den Wiener Wohnungsmarkt ist dieser Anstieg ein Wahnsinn", warnt Gudenus. Schon jetzt gibt es immer weniger leistbare Wohnungen in der Bundeshauptstadt. Zudem hat eine Gebührenlawine die Wienerinnen und Wiener überrollt, die nicht zuletzt dazu führte, dass bereits 320.000 Wiener an bzw. unter der Armutsgrenze leben.

"Der Bürgermeister sowie sein Wohnbaustadtrat müssen nun handeln und dürfen dem Treiben des Justizministers nicht tatenlos zusehen", fordert Gudenus. "Für viele Bürger ist Wohnen bereits zum Luxus geworden, gut die Hälfte ihres Einkommens müssen sie für den Wohnraum aufwenden. Innerhalb des Gürtels werden deftige 16 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche verlangt. Wer soll sich das noch leisten können", fragt Gudenus besorgt. Vor allem Familien und Teilzeitarbeitskräfte haben es schwer, geeignete Wohnungen zu finden, die sie monatlich auch bezahlen können.

"Volksfremder als es die Sozialisten sind, geht es bald nicht mehr! Häupl und Ludwig sind dazu angehalten, endlich zu agieren und Wien für die Wiener wieder leistbar zu machen", so Gudenus abschließend. (Schluss)

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