Team Stronach fordert Rechnungshof-Prüfung der gesamten Bundestheater-Holding

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Wien (OTS) - Das Team Stronach fordert vor dem heutigen Kulturausschuss im Parlament eine Sonderprüfung des Rechnungshofes für die gesamte Bundestheater-Holding. "Aufgrund des plötzlich auftretenden Millionenschadens beim Burgtheater kann man nicht ausschließen, dass es auch bei den anderen Teilorganisationen der Holding Probleme gibt. Daher ist eine vorbeugende Prüfung ein Gebot der Stunde. Denn Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser", so Team Stronach Kultursprecher Abg. Marcus Franz.

Für den Team Stronach Kultursprecher ist die Verantwortung des Holding-Aufsichtsrates, aber auch der Wirtschaftsprüfer lückenlos und rasch zu klären. "Derzeit gibt es nur gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen den Prüfern von KPMG bzw. PwC und der Bundestheater-Holding. Wenn Kulturminister Ostermayer Bundestheater-Holdingchef Springer sowie den Aufsichtsrat jetzt von jeder Verantwortung pauschal freispricht, dann ist das unseriös und unglaubwürdig", so Franz, der darauf verweist, dass dem Holding-Aufsichtsrat immerhin hochkarätige Persönlichkeiten wie die ehemaligen Ministerin Hilde Hawlicek, der Noch-Sektionschef im Finanzministerium Gerhard Steger oder der Präsidialchef im Bundeskanzleramt Manfred Matzka angehören.

"Wir sind massiv gegen jegliche Vorverurteilungen in dieser Causa. Es muss aber ohne Ansehen der Person untersucht werden, damit man die Schuldigen dann auch zur Verantwortung ziehen kann. Das ist Kulturminister Ostermayer den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern schuldig, die für diesen Millionenschaden aufkommen müssen", bekräftigt Franz.

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