Austria Center Vienna und ECR go green

Österreichs größtes Konferenzzentrum ist ab nun Lizenznehmer für "Green Meeting"-Zertifizierungen.

Wien (OTS) - Das Austria Center Vienna setzt seine Strategie in Richtung Ökologisierung und Nachhaltigkeit konsequent fort: Ab sofort darf das Konferenzzentrum Veranstaltungen, die sich für das Österreichische Umweltzeichen "Green Meetings und Green Events" bewerben, nach der Richtlinie UZ62 zertifizieren. Pilotprojekt war der Europäische Radiologenkongress ECR 2014, der vom 6. bis 10. März mit 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Österreichs größtem Konferenzzentrum tagte.

Austria Center Vienna steuert 17,5 Punkte als Veranstaltungsstätte bei

Die UZ62 gibt Kriterien für Veranstaltungen vor - von Mobilität, Unterkunft, Catering, Kommunikation bis zum Material und Abfallmanagement für eine Veranstaltung. Als Veranstaltungsstätte gilt es, einerseits die MUSS-Kriterien als Haus zu erfüllen. Darüber hinaus erwirbt der Veranstaltungsort durch die Erfüllung von KANN-Kriterien Zusatzpunkte, die dem Kongress, der sich um eine Zertifizierung bewirbt, zugerechnet werden. Insgesamt steuert das Austria Center Vienna 17,5 Punkte zur erforderlichen Punkteanzahl für eine Zertifizierung einer Veranstaltung als Green Meeting bei.

Green Meeting beginnt bereits bei der Beschaffung

Voraussetzung für die Ernennung zum "Green-Meeting"-Lizenznehmer war die Erfüllung eines Kriterienkatalogs des Umweltministeriums. Dieser sieht, neben dem Vorhandensein einer Umweltstrategie und einer genauen Dokumentation der Maßnahmen, Konzepte zum Energie- und Wassersparen, Abfalltrennung sowie Vermeidung von Transportwegen vor. "Auch die umweltfreundliche Beschaffung von Papier und Druckwerken sowie von elektronischen Geräten und intern verwendeten Lebensmitteln ist darin geregelt. Dank der konsequenten Haltung unseres Hauses in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Steigerung der Energieeffizienz hat das Austria Center Vienna die geforderte Punkteanzahl erreicht und damit die Lizenznehmerkriterien erfüllt", freut sich Dr. Susanne Baumann-Söllner, Vorstand der IAKW-AG und damit des Austria Center Vienna.

Unterstützung, um ökologischen Fußabdruck zu minimieren "Kongresse wie der ECR sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, hinterlassen aber auch einen entsprechenden ökologischen Fußabdruck. Doch es gibt dank der Green Meeting-Richtlinien Möglichkeiten, diese ökologischen Fußabdrücke wesentlich zu verringern. Wir als größtes Kongresshaus Österreichs wollen hier ein kräftiges Signal setzen und freuen uns sehr, dass wir diese Strategie gemeinsam mit unserem langjährigen Partner ECR umsetzen können", so Baumann-Söllner.

Die Erreichung der "Green Meeting"-Zertifizierung war auch das erklärte Ziel des ECR-Veranstalters, der "European Society of Radiology" (ESR). "Der ECR 2014 ist nicht nur unser 20. Kongress in Wien, sondern auch ein Meilenstein in unserer Geschichte. Unser Bestreben war es, das Österreichische Umweltzeichen für Green Meetings zu erhalten.

Das ist gerade in Hinblick auf die Größe des ECR mit mehr als 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein europaweites Vorzeigeprojekt. Mit dem Austria Center Vienna haben wir einen kompetenten Partner, der die Erreichung unserer Zielsetzung mit großem Engagement unterstützt hat", so Peter Baierl, Executive Director of the European Society of Radiology.

Täglich 5.000 Kaffeetassen und 3.500 Stoff-Lunchbags

Die Erfüllung der Kriterien ist dabei nicht nur eine Herausforderung für den ECR und das Austria Center Vienna, sondern insbesondere auch für den Caterer Food Affairs. Als Träger des Österreichischen Umweltzeichens bereits Green Meeting erfahren, mussten Thomas Breuer, Head of Food affairs, und seine Mannschaft täglich rund 5.000 Kaffeetassen und mehrere Tausend Teller bereitstellen. Einwegbesteck und Einweggeschirr wurden ebenso vermieden wie PET-Flaschen. Auch die über 8.000 Lunchboxen, die an drei Tagen verteilt wurden, entsprachen sämtlichen Kriterien der Umweltzertifizierung. Die Lunchbags aus Stoff wurden mit wiederverwertbaren Glasflaschen, regionalen Sandwiches und Obst gefüllt. Um diese logistischen Herausforderungen zu bewerkstelligen, waren an den vier Kongresstagen insgesamt 40 Köche und rund 200 Servicekräfte pro Tag im Einsatz.

"Bei den Speisen ist die Verwendung saisonaler, regionaler und Bio-Produkte oberstes Gebot. Der Großteil der verwendeten Zutaten müssen aus dem Umland (maximaler Umkreis 170 km) kommen", erklärt Breuer. "Fair Trade-Kaffee und -Tee sowie Bioprodukte sind Pflicht".

Hochqualitatives W-Lan unterstützt papierlosen Kongress

Dank des IT-technisches Rundumservice, das das Austria Center Vienna gemeinsam mit seinem Kooperationspartner H82 bietet, konnten alle Infos und Abstracts sowohl über die kongresseigene App mit einem Interactive Programm Planner als auch die Homepage des ECR abgerufen werden.

Über die IAKW-AG

Die IAKW-AG (Internationales Amtssitz- und Konferenzzentrum Wien, Aktiengesellschaft) ist verantwortlich für die Erhaltung und Verwaltung des Vienna International Centre (VIC) und den Betrieb des Austria Center Vienna. Das Austria Center Vienna ist mit 17 Sälen, 180 Büros und Meetingräumen sowie rund 22.000 m2 Ausstellungsfläche Österreichs größtes Kongresszentrum und gehört zu den Top-Playern im internationalen Kongresswesen. Die IAKW-AG und damit das Austria Center Vienna stehen unter der Leitung von Vorständin Dr. Susanne Baumann-Söllner.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Vita Hauer-Exner
+43-1-260 69-2316
vita.hauer-exner@acv.at
www.acv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ACV0001