FP-Waldhäusl zu Mieterhöhungen: Wohnen bald ein Privileg für Reiche?

Wohnen muss wieder für jedermann leistbar sein!

St. Pölten (OTS) - "Eine abermalige Erhöhung der Richtwertmieten ist schlichtweg nicht mehr tragbar", so der freiheitliche Klubobmann Gottfried Waldhäusl zu der für 1. April geplanten Wertanpassung mit einem durchschnittlichen Plus bei Mieten von 4,6 Prozent. Bereits jetzt wäre Wohnen so teuer wie noch nie, viele Menschen - allen voran alleinerziehende Mütter und Mindestpensionisten - könnten sich die Kosten für eine Wohnung kaum oder nur mehr unter großen Entbehrungen leisten. "Das Mietrechtsgesetz ist, genauso wie die Wohnbauförderungsrichtlinien, mittlerweile überholt und bedarf dringend einer Reform", ist Waldhäusl überzeugt.

Vorstellbar für die FPÖ wäre beispielsweise, wie bereits im Jahre 2008, ein Mietrechtliches Inflationslinderungsgesetz zu erlassen, um die Erhöhungen abzufedern. Bis eine neue Regelung auf Bundesebene umgesetzt würde, müsse das Land Niederösterreich Finanzmittel zur Verfügung stellen, um die neuerliche Mieterhöhung abzuschwächen bzw. auszugleichen. "Während Gehälter und Löhne praktisch stagnieren, wird das Wohnen ständig teurer. Das heißt selbst kleinster und minderwertigster Wohnraum ist für viele Menschen in diesem Land dann nicht mehr erschwinglich. Die ÖVP wäre gut beraten, ihrem Lieblingsschlagwort der Sozialregion Niederösterreich auch Taten folgen zu lassen und dafür Sorge zu tragen, dass Wohnen in diesem Land wieder leistbar wird", fordert Waldhäusl.

Des Weiteren müsse die Wohnbauförderung von einer Objekt- auf eine Subjektförderung umgestellt werden. "Die derzeitige Regelung dient lediglich den Genossenschaften und nicht den Mietern. Die Wohnbauförderung ist darüber hinaus ungerecht und praxisfern. Während Bürger, die fleißig einer Arbeit nachgehen, so gut wie keine Chance auf eine Förderung bzw. Wohnbeihilfe haben, kommen oftmals jene in deren Genuss, die in der sozialen Hängematte liegen. Ein Trend, dem umgehend entgegengewirkt werden muss. Wohnen muss wieder für jedermann leistbar sein!", so der freiheitliche Mandatar abschließend.

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