Giraffen-Tötung im Zoo Kopenhagen: War alles gelogen?

EndZOO-International deckt geheime Fakten auf

Wien (OTS) - Tagelang rechtfertigten der Kopenhagener Zoo, dessen Zoodirektor Bengt Holst, diverse Zooverbände, Zuchtkoordinatoren und etliche Zoodirektoren die grausame Tötung von Giraffe MARIUS in der Öffentlichkeit mit Begründungen wie "Inzuchtvermeidung", "Schutz vor genetischer Verarmung" oder "Erhaltung einer gesunden Population".

In einer aktuellen und brisanten Dokumentation deckt die Tierschutzorganisation EndZOO heute bisher geheime Zuchtbuchdaten auf, wonach MARIUS aus genetischer Sicht eigentlich nicht hätte sterben müssen. Denn MARIUS war, so die erdrückenden und brisanten Zahlen, genetisch gesehen sogar wertvoller als sein noch lebender Vater (MARCO) und ebenfalls noch lebender Stiefbruder (PALLE).

Als besonders dreist und heuchlerisch betiteln die Tierschützer auch die Tatsache, dass der "wegen Inzuchtgefahr" getötete MARIUS selbst aus einer Inzucht hervorging. Fakt ist nämlich, dass MARIUS Eltern, Mutter LIEN und Vater MARCO, in ihren Stammbäumen über 15 gemeinsame Verwandte haben. Dies ist Inzucht pur!

Die brisante EndZOO-Dokumentation befasst sich zudem mit fünf weiteren Kopenhagener "Tötungsargumenten" und deckt weitere erhebliche Widersprüche auf. Die Organisation will sich jetzt dafür einsetzen, dass alle europäischen Zoos per EU-Gesetz zu 100%iger Transparenz verpflichtet werden und alle Bücher und Zahlen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Wer sich nicht daran hält, soll mit Subventionskürzungen bestraft werden.

"Man muss sich die Dreistigkeit noch einmal vor Augen halten! Die Kopenhagener Zoo-Gefangenschaft tötet Giraffe MARIUS wegen einer zukünftigen Inzuchtgefahr und um angeblich eine genetisch gesunde Population in Europe zu sichern. Unterlässt es aber, in der Öffentlichkeit bewusst darauf hinzuweisen, dass MARIUS selbst durch unterlassene Inzuchtvermeidung, als durch Inzucht, geboren wurde. Nun kehrt der Zoo zum Alltag zurück und betreibt weiter munter Inzucht. Denn alle weiblichen Giraffen dort sind mit dem so genannten <Zuchtbullen> MARCO verwandt. Dass uns ein aktuelles Giraffen-Zuchtbuch erst zugespielt werden musste, beweist sehr deutlich, wie sehr es Zoos in Europa fürchten, der kritischen Öffentlichkeit Einsicht in ihr Tun und Handeln zu gewähren. Da ein Großteil der Zoos und ihre Verbände seit Jahren mit kritischen Fakten hinterm Berg halten, ist eine gesetzliche Verpflichtung offensichtlich dringend und nötig", so ZOO-Experte und EndZOO-Sprecher Frank Albrecht.

Hier geht es direkt zur brisanten Dokumentation (PDF-Dokument)! http://www.ots.at/redirect/endzoo4

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