SPÖ Kärnten: Beirat beschließt Vorziehung des Wohnbauförderprogrammes

Seiser: Vorziehen des Wohnbauförderprogrammes 2015 und 2016 ins heurige Jahr beschlossen. Wichtiger Impuls für Bauwirtschaft und Sicherung von Arbeitsplätzen. FPÖ stimmte dagegen.

Klagenfurt (OTS) - "Der Wohnbauförderungs-Beirat hat gestern beschlossen, dass das Wohnbauprogramm der Jahre 2015 und 2016 ins heurige Jahr vorgezogen wird. Das ist eine wichtige Maßnahme, damit sich die Kärntnerinnen und Kärntner das Wohnen wieder leisten können", informiert der Vorsitzende des Wohnbauförderungs-Beirates, SPÖ-Klubobmann LAbg. Herwig Seiser.

Für Verwunderung sorgte das skandalöse und inkompetente Stimmverhalten der Freiheitlichen Mitglieder des Ausschusses. Hatte doch FPÖ-Klubobmann Leyroutz noch vor knapp zwei Wochen gefordert, "alle Wohnbau- und Wohnhaussanierungsprojekte raschest vorzuziehen", stimmten gestern FPÖ-Angerer und Leyorutz' Stellvertreter als Klubobmann, Harald Trettenbrein trotzdem gegen die Forderung des FPÖ-Klubobmannes.

"Leyroutz hat offenbar weder seine Partei noch seinen FPÖ-Klub im Griff, wenn seine Parteifreunde gegen die eigenen Forderungen stimmen. In der FPÖ herrscht offenbar das blanke Chaos, wenn sich der Klubobmann nicht einmal gegen seinen eigenen Stellvertreter durchsetzen kann ", stellt Seiser fest.

Mit der Vorziehung des Wohnbauprogrammes wird ein weiterer wichtigen Schritt im Kampf der SPÖ Kärnten für ein leistbares Leben in einem sozialeren Kärnten gesetzt.
Wohnbaureferentin LHstv.in Gaby Schaunig stellt die Mittel für den Bau der geplanten Wohneinheiten zur Verfügung und diese sollen so schnell als möglich errichtet werden, so Seiser.
Durch den Beschluss des Wohnbauförderungs-Beirates, das Wohnbauförderungsprogramm 2015 und 2016 schon für 2014 zuzusichern, wird es den Kärntner Bauträgern und Baufirmen ermöglicht, mit dem Bau von bis zu 2000 Wohnungen bereits heuer zu beginnen. Somit können rund 300 Mio. Euro in den Wohnbau investiert werden, was auch zur Ankurbelung der Kärntner Bauwirtschaft beiträgt.

Folge man der Faustregel, dass eine Investition von 120.000 Euro in den Wohnbau einen Arbeitsplatz in der Baubranche schaffe bzw. sichere, dann bedeutet ein Investitionsvolumen von rund 300 Mio. Euro die Schaffung bzw. Sicherung von bis zu 2.500 Arbeitsplätzen. Dies sei auch ein schönes Beispiel für die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken der Kärntner Sozialpartner, so Seiser.

Neben der Erhöhung der Einkommensgrenze für den Bezug der Wohnbauhilfe von 850 auf 1000 Euro, der Berücksichtigung der Betriebskosten bei der Berechnung der Wohnbeihilfe, die bereits letztes Jahr erfolgt ist oder der Vereinfachung technischer Vorschriften, um den Zugang zur Wohnbauförderung zu erleichtern, sei das Vorziehen des Wohnbauprogramms eine weitere Maßnahme, die die Wohnbauoffensive der SPÖ vorsieht, um leistbares Wohnen wieder zu ermöglichen, denn "Jede und Jeder braucht ein Dach über den Kopf, das man sich auch leisten kann. Das ist ein unverrückbares Grundrecht", stellt Seiser abschließend fest.

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