Windbüchler: Assoziierungsabkommen EU-Ukraine könnte zu früh kommen

Heranführung der Ukraine an die EU ist richtig

Wien (OTS) - Die Grüne Außenpolitische Sprecherin Tanja Windbüchler zeigt sich besorgt ob der Schnelligkeit des Plans ein neues Assoziierungsabkommen mit der Ukraine in der jetzigen Situation zu unterzeichnen: "Die Ukraine an die EU heran zu führen, ist ein guter und richtiger Schritt. Doch in der jetzigen angespannten Situation dieses Abkommen zu unterzeichnen, könnte ein zu rascher Schritt sein. Das Land ist gespalten. Aktive Politik für die Ukraine bedeutet, dass die Regionen und Menschen sich nicht voneinander abspalten, sondern wieder zusammenfinden, das muss klares Ziel der EU sein!"

Aus Grüner Sicht sollte die Übergangsregierung den massiven Krim-Konflikt und die instabile Lage des Landes dafür nutzen, gemeinsam mit der Europäischen Union, dem Europarat und der OSZE Lösungen zu finden. "Umbrüche können in Richtung eines friedlichen und demokratischen Staates erfolgreich sein, dafür braucht es aber alle politischen Kräfte und Akteure. Ich mache mir Sorgen, dass das Assoziierungsabkommen einen Erhalt der staatlichen Einheit und Stabilität der Ukraine erschwert".

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