Beach Volleyball - Social Media Plattformen eröffnen für Sponsoring Engagements neue Dimensionen in der Kommunikation

Wien (OTS) - Das Kommunikationsverhalten im Wandel der Zeit mit Reichweiten 2.0 verändert Werbewerte und Sponsoring-Bewertungen. Am Beispiel der A1 Beach Volleyball Europameisterschaft 2013 sind Hannes Jagerhofer & die Marketing-Experten der Fachhochschule Kärnten dem Potenzial der Reichweite für Sponsoren in Facebook & Co auf den Grund gegangen und haben dieses erstmals untersucht und gemessen. 23,4 Mio. Kontakte wurden alleine nur über die Facebook-Aktivitäten der Besucher der Europameisterschaft in diesem sozialen Netzwerk erreicht. Eine Zahl in ungeahnter Dimension und Tragweite, die mit dieser Studie erstmals wissenschaftlich untersucht wurde.

Hannes Jagerhofer und die FH Kärnten, vertreten durch FH-Prof. Dr. Alexander Schwarz-Musch (Professur Marktforschung & Marketing) und FH-Prof. Dr. Wolfgang Eixelsberger (Professur Digital Business Management), luden heute zum Pressegespräch ins Motto am Fluss, um die Erkenntnisse der im Zuge der 2013 CEV A1 Beach Volleyball Europameisterschaft in Klagenfurt am Wörthersee/Kärnten durchgeführten Studie zum Thema Social Media im Sponsoring zu präsentieren. "Es war mir ein wichtiges Anliegen, aufzuzeigen, welchen Stellenwert Social Media bereits eingenommen hat. Facebook ist zur Säule in der Kommunikation mit der kaufkräftigen Zielgruppe geworden.", so der Studien-initiator Hannes Jagerhofer.

Die Studie zeigte vor allem eines: Aktives Social Media Engagement eines Sponsors - insbesondere bei Großveranstaltungen wie dem Beach Volleyball - wird zum immer wichtigeren Werkzeug zur Erreichung von Marketing- und Kommunikationszielen in der kaufkräftigen Zielgruppe der 18-35 Jährigen. Social Media funktioniert nicht mit reiner Logopräsenz oder Bannerschaltung. Es geht um die gelebte Interaktion mit der Zielgruppe, welche auf vor Ort umgesetzten Ideen basiert. Großveranstaltungen wie Beach Volleyball bieten somit den optimalen Nährboden einer erfolgreichen und authentischen Social Media Präsenz für Partner und Sponsoren des Events, war sich das Podium unisono einig.

Am Beispiel der Beach Volleyball EM wurde erstmals aufgezeigt, welches Potenzial hier nahezu im Verborgenen schlummert. 97,9% der Besucher vor Ort sind aktive Facebook Nutzer. 78,8% haben während der Veranstaltung Event-bezogene Postings gesehen bzw. erhalten. Jeder Zweite hat aktiv selbst als "Reporter vor Ort" seine Eindrücke gepostet. Bei rund 45% aller Postings sind mitwirkende Sponsoren gut sichtbar und erkennbar. Ein enormes Kommunikationspotenzial tut sich hier auf. Positiv aufgeladene Stimmungsbilder jagen durch das Netz. Durch das persönliche Posting sind diese Botschaften eine Empfehlung der besonderen Art, an die Ø 400 Facebook-Freunde, die die Eventbesucher dieser Erhebung haben. "Diese Möglichkeit für Sponsorpartner, mehrtägige Events wie Beach Volleyball für sich zu nutzen, um mit ihrer Zielgruppe emotional und interaktiv in Kontakt zu treten, bietet enorme Potenziale" so Jagerhofer überzeugt.

Als Gastreferent durfte der Schweizer Thomas Hutter, international anerkannter Social Media Experte, zum Pressegespräch begrüßt werden. Hutter bestätigte das enorme Gewicht, das Facebook in der modernen Medienlandschaft hat: "Facebook dürfte heute in den meisten Ländern der reichweitenstärkste Marketingkanal sein, vor der Tagespresse, Radio und TV." Ein weiterer Trend ist die Verwendung von Social Media Kanälen auf mobilen Geräten. Dazu Hutter: "Eine von fünf Minuten im mobilen Internet geht zu Gunsten von Facebook." Auf eine Journalistenfrage, ob sich die Jugend von Facebook nicht verabschiedet, zitierte Hutter eine aktuelle Schweizer Studie, wonach Facebook aktuell auf Platz 2 hinter "WhatsApp" die meist aufgerufene App, darstellt. "Die Jugend steht nach wie vor mit Facebook auf und geht mit Facebook ins Bett", so Hutter. Er ist mit seiner eigenen Agentur international im Bereich Social Media Beratung tätig und gilt als Koryphäe auf diesem Gebiet. Ihm folgen über 24.000 Fans auf Facebook und über 11.300 Follower auf Twitter.

Das Experten-Team der Fachhochschule Kärnten unter der Leitung von FH-Prof. Dr. Alexander Schwarz-Musch und FH-Prof. Dr. Wolfgang Eixelsberger hat sich die letzten acht Monate mit der Werbe- und Kommunikationskraft von Facebook sowie dem Userverhalten der Fans auseinandergesetzt und diese wissenschaftlich analysiert. Mit drei verschiedenen wissenschaftlichen Befragungen von insgesamt knapp 3.000 Personen wurde erstmals die Reichweite der Aktivitäten von Fans bzw. auch einer Veranstaltungsseite im Ausmaß von Beach Volleyball (rund 33.000 Fans) unter die Lupe genommen. "Die Nutzer erzeugen Sponsor-relevante Inhalte, die durch Teilen, Liken und Kommentieren im Durchschnitt für 33,8% ihrer Freunde sichtbar werden. Es entsteht ein starker Multiplikator-Effekt.", so Dr. Eixelsberger von der FH Kärnten.

Die Reichweite von Postings, Fotos und Videos in sozialen Netzwerken sowie deren emotionaler Wert durch positiv-besetzte Botschaften und der unterbewussten Empfehlungspolitik wurde bisher noch nie untersucht. Dieser Herausforderung stellten sich Dr. Schwarz-Musch und Dr. Eixelsberger mit ihrem Team an der FH Kärnten. "Marken brauchen auch für die Nutzung der Sozialen Medien ein schlüssiges Konzept. Werbung und Gewinnspiele reichen nicht aus, um Kunden nachhaltig für die Marke zu begeistern", so Dr. Schwarz-Musch von der FH Kärnten.

FAKTEN DER STUDIE

  • 99,2% der Beach Volleyball Fans sind Smartphone Nutzer
  • 97,9 % der Beach Fans sind auf Facebook
  • 96,4 % der Beach Fans haben ihr Handy beim Event dabei
  • 78,8% haben Event-bezogene Post erhalten/gesehen
  • jeder 2.te Besucher postet während der Veranstaltung Event-bezogene Inhalte
  • bei rund 45% der Posts von Fans sind Sponsoren eindeutig erkennbar
  • 48.950 potenzielle Facebook-Reporter vor Ort, die aktiv posten und das Turnier in ihre Facebook-Welt hinaustragen
  • 81,5 % der Postings, während des Events beinhalten Fotos
  • unsere FB-User haben Ø 400 Freunde; jedes Posting wird im Durchschnitt von 33,8% dieser Freunde gesehen. Je mehr Interaktion, desto mehr Sichtbarkeit unter den eigenen Freunden
  • 23,4 Mio. reine Facebook-Kontakte (OTS) in der Veranstaltungswoche durch die Kommunikation der Fans über das Turnier
  • 960.000 erreichte Kontakte über die offizielle Fanpage während des Event

FAKTEN

CEV A1 Beach Volleyball Europameisterschaft 2013

  • 150.000 Zuseher an 6 Eventtagen | 50.000 individuelle Kontakte vor Ort
  • 3 Tage durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Fans
  • 86,7 % der Besucher kommen extra wegen Beach Volleyball nach Kärnten
  • 98,7% der Veranstaltungsbesucher bewerten das Image des Events als "sehr gut" oder "gut" (Schulnotensystem). Ein Top-Wert für Österreichs Sommer-Event Nr. 1.
  • 100.000 Visits auf der offiziellen Homepage während der Veranstaltungswoche
  • über 122 Std. TV national | über 23 Std. TV international
  • 1.844 Printberichte national
  • über Euro 14,8 Mio. Werbewert national

Rückfragen & Kontakt:

ACTS Communications GmbH | Marion Trattnig (Projektleitung)
0664 - 28 24 214 | marion.trattnig@acts.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASP0001