Gahr: Südtirol ist auch weiterhin ein wichtiger Aspekt in der österreichischen Außenpolitik

ÖVP-Südtirolsprecher für möglichst baldige Einsetzung des Südtirol-Unterausschuss

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der heute veröffentlichte Bericht über die Autonomieentwicklung in Südtirol gibt einen guten Überblick über die Entwicklungen in Südtirol in den letzten fünf Jahren. Beginnend mit dem Gedenkjahr 2009 anlässlich des 200. Todestages Andreas Hofers wird ein breiter Bogen vom Verhältnis zwischen Bozen und Rom, den Aktivitäten im Rahmen der Europaregion, den Ergebnissen der letzten Landtagswahlen 2013 und der Volkszählung 2011 bis hin zu diversen politischen Diskussionsfeldern wie etwa der doppelten Staatsbürgerschaft gespannt. "Klar ist, und ich freue mich über diesen ersten Satz des Autonomieberichts, dass Südtirol einen besonderen Stellenwert in der österreichischen Außenpolitik hat. Dies zeigt sich unter anderem auch daran, dass wir uns im Parlament in einem eigenen Unterausschuss mit Südtirolthemen befassen und die Verbindung zwischen Wien, Innsbruck, Bozen und Rom aufrechterhalten", erklärt ÖVP-Südtirolsprecher Abg. Hermann Gahr heute, Mittwoch.

Gahr wünscht sich in diesem Zusammenhang die möglichst baldige Einsetzung des Südtirol-Unterausschusses. "Die Parlamentspräsidentin hat mir in einem Gespräch bereits signalisiert, dass wir wie in den vergangenen Gesetzgebungsperioden auch diesmal wieder einen solchen Unterausschuss einsetzen werden. Mich freut diese Zusage, schließlich gibt es viele dringende Themen zu besprechen. Die anhaltende Lage in Italien wirft auch für Südtirol Fragen auf, weshalb durch die Schutzfunktion die Achse zum Vaterland Österreich laufend aktiv gepflegt und belebt werden muss. Die Weiterentwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen erachte ich als besonders notwendig, gerade die Fertigstellung des Brenner Basistunnels sollte für Tirol und Südtirol eine Pflichtaufgabe darstellen", so Gahr weiter.

Die beiden neuen Gesichter in der Südtirolpolitik, Außenminister Sebastian Kurz und der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher, möchte Gahr gerne mit dem Südtirol-Unterausschuss besuchen. "Ich hoffe wie schon in der letzten Periode auf einen auf breitem Parteienkonsens basierenden Kurs in der österreichischen Südtirolpolitik und freue mich auf die bevorstehende Arbeit", schließt Gahr.
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