NEOS: "Mini-Lohnnebenkostensenkung als Augenauswischerei"

Sozialsprecher Gerald Loacker macht sich für eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten stark

Wien (OTS) - NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker hält es für ein positives Signal, dass sich die Koalitionsparteien endlich der strukturellen Probleme am Arbeitsmarkt annehmen wollen, wodurch bisher besonders ältere Arbeitnehmer_innen aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden. Allerdings geht der Gesetzesantrag von SPÖ und ÖVP, der heute im Ausschuss für Arbeit und Soziales zur Diskussion steht, zu wenig weit: "Was die Regierung als Senkung der Lohnnebenkosten verkauft, ist reine Augenauswischerei", betont Loacker. Und weiter:
"Bei Arbeitgeberbeiträgen von mehr als 30 Prozent, fällt die vorgeschlagene Senkung um 0,1 Prozentpunkte in die Kategorie 'homöopathische Dosis'."

Loacker macht sich für eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten stark. Die bisher hohen Lohnnebenkosten verteuern die die Arbeit unverhältnismäßig. Ende Februar 2014 waren in Österreich rund 360.000 arbeitslos gemeldet, den stärksten Anstieg gab es dabei bei den über 50-Jährigen: "Vor diesen alarmierenden Zahlen darf die Bundesregierung nicht länger die Augen verschließen", fordert Loacker. Insgesamt muss es das klare Ziel sein, in Richtung einer Abgabenquote von 40 Prozent zu kommen.

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