"Blutsschwestern": Thriller von Thomas Roth am 1. April in ORF eins

Mit Silke Bodenbender, Nicolette Krebitz, Edita Malovcic, Nora von Waldstätten und Franziska Weisz

Wien (OTS) - Fünf Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, begeben sich der alten Zeiten willen auf einen Wochenendausflug. Was harmlos beginnt, endet in einem Horrortrip. Als dann noch eine der Frauen tot aufgefunden wird, steht plötzlich jede als potenzielle Mörderin da. Jede hat ein Motiv und jede verdächtigt jede. Spannend und mörderisch gut besetzt inszenierte Regisseur Thomas Roth in der Steiermark den ORF/ZDF-Psychothriller "Blutsschwestern" - zu sehen als ORF-Premiere am Dienstag, dem 1. April 2014, um 20.15 Uhr in ORF eins. In den Hauptrollen spielen die Publikumslieblinge Franziska Weisz ("Janus"), Silke Bodenbender, Nora von Waldstätten ("Die Toten vom Bodensee"), Edita Malovcic ("Tatort -Kopfgeld") und Nicolette Krebitz. Das Drehbuch verfasste Agnes Pluch nach Motiven des Romans "Warten auf Poirot" von Nora Miedler. Die Präsentation am Dienstag, dem 11. März, im Schutzhaus am Schafberg fand in Anwesenheit von ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, Produzent Tommy Pridnig, Regisseur Thomas Roth sowie den Darstellerinnen Silke Bodenbender, Edita Malovcic, Nora von Waldstätten und Franziska Weisz statt.

ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis: "Ein lupenreiner ORF-eins-Thriller in internationaler Qualität. Agatha Christie-Spannung auf dem Niveau von 2014, mit fünf Schauspielerinnen, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen steigern."

"Es ist ein Kammerspiel mit fünf Frauen"

Ein besonderer Reiz an diesem Projekt war vor allem auch die Tatsache, dass fünf Frauen die Hauptrollen spielen, wie Silke Bodenbender bestätigt: "Ausschlaggebend für meine Zusage war, dass ich mir gedacht habe, so ein Kammerspiel mit fünf Frauen, das muss Spaß machen. Das hatte ich noch nie auf dem Tisch. Es war also gar nicht nur das Buch oder das Genre - sondern schon der Reiz, einen Thriller mit fünf Frauen zu spielen. Wir hatten irrsinnig viel Spaß zusammen, saßen abends in der Sauna gemeinsam, haben Wein getrunken und es war wirklich toll. Von Anfang an haben wir uns gut verstanden. Ich finde, dass wir alle sehr unterschiedlich spielen im positiven Sinne - jeder bedient einen ganz andern Charakter, aber es greift trotzdem Hand in Hand." Und auch Franziska Weisz bestätigt: "Wir waren alle sehr konzentriert. Ich glaub schon, dass es ganz besondere Qualität hat, wenn fünf Frauen zusammen drehen. Bei unseren Rollen wurden auch die Unterschiede sehr stark herausgearbeitet, das war schon sehr spannend. Fünf Frauen, die alle aus einem ähnlichen Milieu kommen und alle gleich alt sind, aber grundverschieden - und an diesen Feinheiten zu arbeiten war wirklich interessant und spannend."

"Man schaukelt sich gegenseitig auf und führt sich zu Höchstleistungen"

Über die Arbeit mit ihren Kolleginnen hat sich besonders Edita Malovcic sehr gefreut: "Da gab es ein paar Kolleginnen, mit denen ich schon seit Jahren sehr gerne arbeiten würde - und das hat sich jetzt realisiert und war dementsprechend befruchtend. Man beobachtet sich gegenseitig und man schaukelt sich dann gegenseitig auf und führt sich zu Höchstleistungen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir uns blockieren. Im Gegenteil, eher angezündet haben." Und auch Nora von Waldstätten zeigt sich auch im Nachhinein begeistert: "Ich hab es geliebt, es sind so tolle Kolleginnen. Es war so faszinierend und inspirierend, mit ihnen zu arbeiten und sich auszutauschen - oder sie einfach nur bei ihrer Arbeit zu beobachten. Und diese geballte Frauenkraft, fünf Frauen auf einem Haufen. Es war wahnsinnig lustig, spannend und ich habe es wirklich genossen."

"Wenn professionelle Leute zusammenarbeiten gibt es wenige Unfälle"

Auch Regisseur Thomas Roth ist voll des Lobes: "Für mich war es sehr angenehm - alle fünf sind außerordentliche Künstlerinnen, die es mir nicht schwer gemacht haben zu arbeiten. Ich habe sehr genaue Vorstellungen - und wenn professionelle Leute zusammenarbeiten gibt es wenige Unfälle." Dem Regisseur Rosen streuen aber vor allem die Darstellerinnen, wie beispielsweise Edita Malovcic: "Thomas Roth war sehr ruhig und hat uns auch viel ausprobieren lassen. Wir hatten so das Gefühl, da gibt es einen Aufpasser von außen, aber er lässt uns werken. Das war sehr angenehm und ich würde es sofort wieder machen."

Frische Bergluft und absolute Ruhe: Idylle zum Gruseln

Eine besondere Rolle spielt in "Blutsschwestern" auch die Berghütte, die mit sehr viel Sorgfalt ausgewählt wurde. Thomas Roth: "Es sollte ein klaustrophobisches Gefühl entstehen. Die Suche nach dem Motiv hat sich gar nicht so einfach gestaltet. Oft wollen die Besitzer nicht, dass man bei ihnen dreht." Doch die Hütte in der Nähe von Alpl bei Krieglach entpuppte sich als das perfekte Motiv, um die Stimmungen einzufangen. "Dieses Haus ist fantastisch gewesen", meint Nora von Waldstätten und verrät weiter: "Es war so ein schöner Set und ich hab einerseits gerne dort drinnen gedreht, weil es ganz tolle Details hatte, aber wenn es Nacht wird, draußen dann der Wald knackst und Tiere Geräusche machen, ist man dann doch ganz froh, dass auch noch ein ganzes Filmteam dabei war. Das ist dann schon schön gruselig." Weniger zum Fürchten empfand es Edita Malovcic, die die Ruhe genossen hat: "Für mich war das total idyllisch da oben. Ich hab mir meine Angst und Frustration während des Drehs sehr hart erarbeiten müssen. Ich mag die Natur, ich mag Holz, ich mag das urige, und wir hatten da die Gelegenheit, die Natur zu genießen und frische Luft zu tanken -für mich war das Luxus."

Mehr zum Inhalt

Charly (Silke Bodenbender) ist frisch verliebt auf dem Weg zu Marc (Christopher Schärf) nach Graz. Sie möchte mit ihrem Jugendschwarm, den sie zufällig in Hamburg wieder getroffen hat, zwei Tage alleine verbringen. Doch es kommt anders: Am Bahnhof warten bereits ihre alten Schulfreundinnen Rita (Nicolette Krebitz), Ingrid (Nora von Waldstetten) und Sonja (Franziska Weisz) auf sie, um die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Und da auch heute noch alle nach Ritas Pfeife tanzen müssen, lassen sich Charly und die anderen beiden überreden, zum Jagdhaus zu fahren, das einsam und von dichtem Wald umgeben auf einer Anhöhe liegt. Charly hat keine guten Erinnerungen an dort verbrachte Kindheitstage: Ihre ehemalige Clique verbindet ein schreckliches Erlebnis.

Kaum ist auch Manu (Edita Malovcic) nachgekommen, verkündet Rita die frohe Botschaft: Sie und Marc sind wieder zusammen und werden bald heiraten. Charly glaubt ihr kein Wort. Völlig vor den Kopf gestoßen, will sie so schnell wie möglich weg. Aber da schlägt das Wetter um, im Haus fällt der Strom aus und ehe die fünf Frauen merken, dass eine von ihnen fehlt, ist es bereits zu spät: Rita liegt tot auf dem Fußboden im Badezimmer.

"Blutsschwestern" ist eine Produktion der Lotus-Film GmbH, in Koproduktion mit ORF und ZDF, gefördert von Fernsehfonds Austria und Cinestyria Filmcommission and Fonds. Neben dem weiblichen Hauptcast spielen in weiteren Rollen Christopher Schärf, Raimund Wallisch, Harald Krassnitzer, Michael Fuith, Gerhard Liebman u. v. m. Gedreht wurde bis Ende Juni 2013 in Graz und Krieglach (Hauptmotiv) in der Steiermark.

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