Kadenbach: Mehr Lebensmittelsicherheit im Umgang mit Nanotechnologie

SPÖ-Europaabgeordnete will stärkere Informationspflichten

Wien (OTS/SK) - Das Europäische Parlament hat heute mehrheitlich die Europäische Kommission aufgefordert, für den Umgang mit Nanotechnologie eine verbindliche rechtliche Grundlage zu schaffen und die Risiken der Technologie umfassend zu prüfen. Die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, macht deutlich: "Mehr Sicherheit muss vor allem hinsichtlich derzeit neu auf den Markt gebrachter Produkte mit Nano-Partikeln geschaffen werden. Bis jetzt fehlen noch klare Regelungen, vor allem Produkte wie Tee und Milch sind betroffen." ****

Nano-Partikel haben aufgrund ihrer geringen Größe eine große Bewegungsfreiheit und Reaktivität und könnten im menschlichen und tierischen Organismus Schaden anrichten. Bis jetzt existierten allerdings keine gesicherten Erkenntnisse über die Gefahren und es gibt kaum verfügbaren Daten. Das Parlament gibt zu bedenken, dass Forschungsinstitute schon "toxische Effekte" von Nanomaterialien auf "Umweltorganismen" festgestellt hätten. Kadenbach am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Bei mir hat die Lebensmittesicherheit für die Bürgerinnen und Bürger höchste Priorität. Daher hoffe ich auf rasches Handeln der EU-Kommission in dieser Frage." (Schluss) bj/mp

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