Enquete des Kärntner Landtages "Demokratiewerkstatt Kärnten"

Klagenfurt (OTS) - Sehr großes Interesse an Enquete zur "Demokratiewerkstatt Kärnten". LH Kaiser für Pflichtfach Politische Bildung.Rohr: Demokratiewerkstatt mit konkreten Projekten und Inhalten weiter entwickeln

Vollbesetzt war der Veranstaltungsaal des Kärntner Landesarchivs bei der gestrigen Enquete des Kärntner Landtages zum Thema "Demokratiewerkstatt Kärnten". Für den Ersten Landtagspräsidenten Reinhart Rohr ist das ein klares Zeichen für das große Interesse und für die Bedeutung, die dieser vom Landtag initiierten Thematik beigemessen wird.

Landeshauptmann Peter Kaiser referierte eingangs als Bildungsreferent des Landes zum Thema "Demokratiewerkstatt der politischen Bildung in Kärnten". Demokratie müsse täglich neu gelernt und erarbeitet werden und hänge eng mit Bildung zusammen. "Daher erachte ich die politische Bildung im Unterricht als wichtig. Sie sollte zum Pflichtfach werden", hob Kaiser hervor. "Mitmischen statt auslöffeln" sei das Motto, das auch junge Menschen näher gebracht werden sollte, so der Landeshauptmann.

Die Referate von Mag.a Elisabeth Schindler-Müller (Leitung Demokratiewerkstatt des Parlaments in Wien), MinR Mag. Manfred Wirtitsch (Leitung Abteilung I/6 Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur) und Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier (Donau Universität Krems) sowie Kurzstatements des Amtsführenden Präsidenten des Landesschulrats, Rudolf Altersberger, Rektorin Mag.a Dr.in Marlies Krainz-Dürr von der Pädagogische Hochschule Kärnten, Studienrektorin Ass.Prof.in Dr.in Doris Hattenberger von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und Prof.in MMag.a Dr.in Kathrin Stainer-Hämmerle von der Fachhochschule Kärnten vermittelten den zahlreichen ZuhörerInnen einen umfangreichen Eindruck über die Breite, Vielfalt und Bedeutung dieses Themenbereichs.

Elisabeth Schindler-Müller informierte über die Demokratiewerkstatt des Parlaments, die seit 2007 als fixe Institution besteht und u.a. Module und Workshops zu den Themen Medien, EU oder zu politischen Institutionen anbietet.

Christof Glantschnig moderierte die Veranstaltung und die anschließende konstruktive Diskussion, an der sich die anwesenden BesucherInnen mit produktiven Diskussionsbeträgen und Erfahrungsberichten beteiligten.

Für die Zukunft sei auf einer breiten Grundlage ein Dialog zwischen SchülerInnen und PolitikerInnen anzustreben, der über bisherige Aktivitäten wie z.B. die Schülerlandtage hinausgehe, hob Landtagspräsident Reinhart Rohr hervor. "Mit konkreten Projekten, Themen und Inhalten sollte sich diese Demokratiewerkstatt entwickeln", so Rohr, der sich bei Isabella Kurat-Demeglio bedankte, die als Mitinitiatorin durch "ihre Beharrlichkeit der Motor" für die Idee einer Kärntner Demokratiewerkstatt gewesen sei.

Rohr zeigte sich erfreut über das große Interesse an der Enquete, an der neben zahlreichen Schülerinnen und Schülern auch die Regierungsmitglieder LHstv.in Beate Prettner, LHstv.in Gaby Schaunig und LR Rolf Holub sowie Landeamtsdirektor Dieter Platzer mit Stellvertreter Markus Matschek, der Dritte Landtagspräsident Josef Lobnig, die Klubobleute aller Landtagsparteien und Bundesrätin Ana Blatnik teilnahmen.

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