ORF III am Donnerstag: 100 Tage neue Regierung - Klubobleute mit erster Bilanz in "60 Minuten.Politik"

Außerdem: "Inside Brüssel" über den Krim-Konflikt, "Wilde Reise" in die Donauauen und Naturbelastung Bevölkerungswachstum "Im Brennpunkt"

Wien (OTS) - Natur und Politik sowie die Politik mit der Natur bietet ORF III morgen, am Donnerstag, dem 14. März 2014, in seinem Hauptabendprogramm. Um 20.15 Uhr macht Erich Pröll auf seiner Tour durch die österreichischen Nationalparks in den Donauauen halt:
"Wildnis am Strom - Der Nationalpark Donau-Auen". Raimund Löw bittet danach um 21.05 Uhr in "Inside Brüssel" eine Diskussionsrunde aus Abgeordneten und Korrespondenten unter anderem zum Krim-Konflikt und zum europäischen Klimaschutz zu Wort. Umweltbelastung und -schutz sind auch das Thema "Im Brennpunkt" um 21.55 Uhr: die Dokumentation "Wenn die Natur die Zeche zahlt" blickt nach Indien und Brasilien, wo Bevölkerungswachstum und steigender Energiebedarf der Natur zu schaffen machen. Steuerbelastung, Staatsschulden, Bankdesaster - die neue Regierung steht von Beginn an unter starker Kritik. "60 Minuten.Politik" lädt um 22.30 Uhr die Klubobleute der Parlamentsparteien zu einer ersten Bilanz: "100 Tage neue Regierung:
Lust und Frust - Die Bilanz".

Die Sendungen im Überblick:

"Wilde Reise mit Erich Pröll: Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen" (20.15 Uhr)

In der aktuellen Folge seiner "Wilden Reise" führt Erich Pröll auf seiner Tour durch die österreichischen Nationalparks durch die "Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen". Beginnend in Wien reicht der Nationalpark bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte wie ein grünes Band miteinander. Auf mehr als 36 Kilometern Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien Fließstrecken der Donau und gleichzeitig die letzte große Auenlandschaft Mitteleuropas mit einer bunten Vielfalt an Lebensräumen und einer außergewöhnlichen reichen Flora und Fauna. In den vergangenen Jahrhunderten hat sich aber am Fluss vieles geändert, denn die Donau wurde begradigt. Seit der Gründung des Nationalparks im Jahr 1996 wird versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden. Der Film erzählt von der neuen, alten Aulandschaft und vom steten Wandel, der alleine das Überleben der Aubewohner ermöglicht.

"Inside Brüssel" (21.05 Uhr)

Raimund Löw diskutiert mit seinen Gästen in "Inside Brüssel" einmal mehr das Verhältnis der Europäer zu Russland. Wird die De-facto-Annexion der Halbinsel Krim durch Wladimir Putin zu einem Antrieb für eine stärkere EU-Außenpolitik? Weitere Themen sind die Reaktionen des Europäischen Parlaments auf die Datenschutzlücken und den NSA-Skandal sowie der Klimaschutz in Europa, der mit den Interessen der Industrie in Konkurrenz steht. Darüber hinaus geht es noch um den Status quo des Europawahlkampfs, nachdem nun alle relevanten Parteienfamilien ihre europäischen Spitzenkandidaten nominiert haben. Zu Gast sind Rebecca Harms (deutsche Grüne), die erst vor kurzem wieder in die Ukraine reiste, Sylvie Goulard (französische Liberale), Libor Roucek (tschechischer Sozialdemokrat), Franz Obermayr (FPÖ) und Arnim Stauth (EU-Korrespondent der ARD und ehemaliger Moskau-Korrespondent).

"Im Brennpunkt: Wenn die Natur die Zeche zahlt" (21.55 Uhr)

Im Anschluss zeigt "Im Brennpunkt", was passiert, "Wenn die Natur die Zeche zahlt". Der erste Teil der Sendung blickt nach Indien, wo die Bevölkerungszahlen regelrecht explodieren. Die Tierreservate schrumpfen, weil es nicht mehr genug Platz für Mensch und Tier gibt. Obwohl die Elefanten in Indien besonders verehrt werden, verenden viele von ihnen. Aber es gibt neue, innovative Methoden, um die Dickhäuter zu schützen. Im zweiten Teil der Sendung geht es um Brasilien - das Land im Fußball-WM-Fieber. Die Wirtschaft wächst, allerdings auch der Energiebedarf. Um diesen zu decken, werden stark umstrittene Staudämme gebaut, die viele Brasilianer dazu zwingen, ihre Häuser zu verlassen. Im Amazonas-Gebiet wird zum Kampf aufgerufen.

"60 Minuten.Politik: 100 Tage neue Regierung: Lust und Frust - Die Bilanz" (22.30 Uhr)

Eine erste Bilanz der neuen alten großen Koalition wird in "60 Minuten.Politik" gezogen: "100 Tage neue Regierung: Lust und Frust -Die Bilanz". Steuerpakete, Hypodesaster, Schuldenhoch, Arbeitslosenrekorde. All das beschäftigt in den vergangenen Wochen die Politik und das Land. Seit 100 Tagen arbeitet die Regierung, ihr vorrangiges Ziel: das Erreichen des Nulldefizits bis 2016. Expertinnen und Experten meinen jedoch, dass die bisher bekannten Maßnahmen dafür nicht genügen werden. Einerseits sagt die EU-Kommission Österreich ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent vorher, andererseits erwartet sie eine hohe Neuverschuldung von 2,1 Prozent des BIP. Und in diese Prognose ist die Abwicklung der Hypo noch nicht einberechnet. Die neue Regierung steht von Beginn an in der Kritik. Pläne und Lösungsvorschläge der Regierungskoalition werden bestenfalls als bemüht abgestempelt, aber kaum als richtiger Weg. Und mitten durch den Nationalrat scheint es eine deutliche Bruchlinie zu geben - zwischen der Regierungskoalition und einem scheinbar geschlossenen Bund der Opposition. Steuert Österreich auf dem richtigen Kurs? ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs und Andreas Koller, stellvertretender Chefredakteur der "Salzburger Nachrichten", diskutieren mit den Klubobleuten der Parlamentsparteien: Andreas Schieder (Klubobmann SPÖ), Reinhold Lopatka (Klubobmann ÖVP), Heinz-Christian Strache (Klubobmann FPÖ), Werner Kogler (stv. Klubobmann Die Grünen), Kathrin Nachbaur (Klubobfrau Team Stronach), Matthias Strolz (Klubobmann NEOS). Interessierte Zuseherinnen und Zuseher können sich auch diesmal wieder beteiligen und im Voraus bis 15.00 Uhr ihre Fragen an die Redaktion schicken: 60minuten@orf.at.

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