WKÖ Vizepräsident Amann kritisiert Erlass auf Besteuerung von Solarstrom!

Eigenverbrauchbesteuerung von Solarstrom ist Treppenwitz der Woche!

Wien (OTS) - Massive Kritik übt der WKÖ Vizepräsident, Komm Rat Fritz Amann, am Erlass von Finanzminister Spindelegger, der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Sonnenstrom mit einer Abgabe von 1,5 Cent pro kWh belegen will.

Amann dazu: "Die Abgabe für selbst erzeugten Strom bei Eigenverbrauch ist vergleichbar mit der Besteuerung von allem Selbsterzeugten für den Eigenbedarf. Macht die Besteuerung von Eigenstrom Schule, könnte sich dies sehr schnell auf andere Bereiche auswirken. Ich fordere daher den Finanzminister auf, den wild geworden Amtsschimmel zu bändigen und den Erlass sofort in den Reißwolf zu stecken.

Es kann nicht sein, dass man einerseits kleine Förderungen ausschreibt und gleichzeitig eine auf Dauer gesehen höhere Summe wieder einkassiert. Das sind Schildbürgerstreiche der übelsten Sorte, zumal Energieversorger von der Abgabe ausgenommen sind, das Gewerbe aber die Auswirkungen zu spüren hat.

Die Insolvenzen der Solarindustrie in Deutschland würden dem Dümmsten vor Augen führen, was mit einer solchen politischen Entscheidung auf die Unternehmen und damit auf die betroffenen Arbeitsplätze zukomme. Auch wenn wir alle wüssten, dass sich diese Regierung überhaupt nicht um die Wirtschaft kümmere, sei dieser Erlass der Höhepunkt wirtschaftlicher Inkompetenz. Die Verantwortungsträger in dieser Regierung sollten sich für die nächste Zeit einem Schweige Gelübde unterwerfen. Das wäre das einzige, was die österreichische Wirtschaft in diesen schwierigen Zeiten noch nach vorne bringen könnte. Wer diese Disziplin nicht aufbringen könne, solle sich besser in den bestens bezahlten politischen Ruhestand begeben. Das käme unsere Gesellschaft allemal noch billiger, als solche wirtschaftspolitischen Analphabeten weiter herum funktionieren zu lassen, so Amann, abschließend (Ende)mb

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