Kickl: Häupl schweigt zu Haftungen der Stadt Wien für Bank Austria

Wien (OTS) - "Nachdem die Bank Austria gestern bekannt gegeben hat, dass sie nach einer 2-Milliarden-Abschreibung auf die Osttöchter 1,6 Mrd. Euro Verlust produziert hat, muss daran erinnert werden, dass die Stadt Wien noch immer für diese Bank haftet", sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. "Bürgermeister Häupl sollte sich weniger um die Hypo kümmern, bei der er ständig versucht der FPÖ die Schuld in die Schuhe zu schieben, sondern sich um die Milliarden-Haftungen der Stadt Wien für die Bank Austria sorgen", so Kickl.

So hafte die Stadt Wien noch immer mit knapp über 8 Milliarden Euro, für die von ihr verkaufte Bank Austria, kritisierte Kickl. Die Bank Austria (BA-CA) wurde im Jahr 2000 von der bayerischen Hypovereinsbank (HVB) übernommen und diese dann ihrerseits 2005 durch die Unicredit Banca, womit auch die BA-CA in italienischen Besitz wechselte, erinnerte Kickl. "Warum die Stadt Wien nicht imstande war, im Zuge des Verkaufs der Bank die Haftungen wegzuverhandeln, muss Häupl den Wienern erklären, bevor er auf die Kärntner zeigt", betonte Kickl.

Man könne also mit Fug und Recht sagen, dass die SPÖ-Wien ein zumindest sehr ähnliches Geschäftsmodell bei ihrer Bank verfolge, wie es Kärnten mit der Hypo getan habe und es viele andere Bundesländer und Gemeinden mit ihren Hypos und Sparkassen immer noch tun würden, so Kickl. Es habe sich in keinem Bundesland bewährt, öffentliche Haftungen einzugehen, um der Bank eine expansive Gebarung zu ermöglichen, forderte Kickl ein Ende dieser für den Steuerzahler unerfreulichen Praxis.

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