FPÖ-Themessl: Handwerkerbonus ist Narretei

Mehr Kosten als Nutzen und Zielerreichung mehr als fraglich!

Wien (OTS) - "Der heute im Budgetausschuss vorgelegte Handwerkerbonus ist das Geld nicht wert und Humbug. Hier wird ein Gesetzeswerk konstruiert um Aktivitäten vorzugaukeln", so der freiheitliche Wirtschaftssprecher NAbg. Bernhard Themessl. "Grundsätzlich ist die Sache ja gut. Der freiheitliche Ansatz war die Absetzbarkeit von haushaltsnahen Dienstleistungen nach finnischem Vorbild. Offensichtlich will die rot-schwarze Bundesregierung aber kein transparentes und erprobtes Modell umsetzen", so Themessl.

Zahlreiche Experten bezweifeln die Sinnhaftigkeit. Weder die Bekämpfung der Schwarzarbeit noch die erwarteten positiven Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt werden sich erfüllen. "Klar ist, dass durch den Murks-Bonus die Schwarzarbeit nicht nachhaltig bekämpft werden kann. Einer der "schwarz arbeitet" kassiert keine Umsatzsteuer. Der maximale Bonus von 600,- Euro macht aber gerade diese Umsatzsteuer aus. Die Ersparnis ist also nicht vorhanden und damit fehlt auch der Anreiz. Es mündet sogar im Gegenteil, da die Zettelwirtschaft zusätzlich Zeit und Geld kostet. Das Placebo-Modell wird reine Mitnahmeeffekte haben und die Staatsverwaltung weiter aufblähen", so Themessl.

"Die einzigen sinnvollen und zukunftsorientierten Maßnahmen um Schwarzarbeit zu senken und den Arbeitsmarkt anzukurbeln sind die Steuersenkung und die deutliche Senkung von Lohnnebenkosten", so Themessl abschließend.

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