Gute Krankenhauskommunikation schafft hohe Patientensicherheit

Podiumsdiskussion mit Gesundheitsminister Alois Stöger

Wien (OTS) - Eine gelungene interprofessionelle Kommunikation sichert das optimale Zusammenwirken aller Berufsgruppen im Krankenhaus rund um die Behandlung und Betreuung der Patienten. "Sie schafft eine Basis für ein vertrauensvolles Miteinander. Wir wissen, dass gelungene Kommunikation auch risikominimierend wirkt - daher investieren wir zum Beispiel umfassend in kommunikationsoptimierende Maßnahmen wie Schulungen", erklärt Dr. Brigitte Ettl, Ärztliche Direktorin im Krankenhaus Hietzing und Kongresspräsidentin des 2. Forums für Gesundheitsmarketing, das sich am 8. April dem Thema "Krankenhauskommunikation" widmen wird.

Wer braucht mündige Patienten?

Nicht nur Mitarbeiter aus dem Gesundheitsbereich sind verantwortlich dafür, dass Kommunikation gelingt und so zu mehr Sicherheit und Qualität beiträgt: "Unser Ziel müssen daher auch informierte und wachsame Patienten sein. Dass sie bei Auffälligkeiten aktiv werden, um so Fehler rechtzeitig abzuwenden. Die Hürde liegt allerdings nicht im Erkennen, sondern im Handeln. Patienten sind das letzte Sicherheitsnetz, bevor es zu einem Schaden kommt", weiß die Medizinerin aus ihrer Krankenhauserfahrung. Daher werden auch Themen wie die Stärkung der Gesundheitskompetenz und gelungene Wege zur Patienteninformation diskutiert. Eine Podiumsdiskussion mit Gesundheitsminister Alois Stöger sucht Antworten auf die Frage:
"Patient Empowerment - wer will den mündigen Patienten wirklich?"

Zu einer Sensibilisierung dieses Themas will auch Dr. Gerald Bachinger, Sprecher der Patientenanwälte und ebenfalls Kongresspräsident des 2. Forums für Gesundheitsmarketing, anregen:
"In den starren und althergebrachten Hierarchien, fehlender Serviceorientierung und der nach wie vor bestehenden starken Institutionenorientierung des Gesundheitssystems liegen derzeit die größten Hürden für die gelungene Krankenhauskommunikation. Es ist an der Zeit, hier Prioritäten zu setzen und Ressourcen zuzuordnen."

Umfassendes Programm

Während die öffentliche Diskussion von Sparpotenzialen und Leistungskürzungen dominiert wird, widmet sich im Rahmen des 2. Forums für Gesundheitsmarketing eine hochrangige Expertenrunde dem vielfältigen Potenzial zukunftsweisender Lösungen rund um die Gesundheitskommunikation. Innovative Vorreiter der Branche zeigen anhand einer Reihe von "Leuchtturmprojekten", dass Markenbildung in der Krankenhauskommunikation wichtiger denn je ist. Denn: Marken helfen dem Kunden - in diesem Fall den Patienten -, sich in einem komplexen Umfeld einfacher zurechtzufinden und Angebote zu differenzieren. Patienten werden zu mündigen Patienten und helfen damit indirekt mit, Effizienzpotenziale zu heben. Für die Gesundheitsbranche sind derartige Überlegungen oft noch neu, umso spannendere Diskussionen werden erwartet.

So widmet sich etwa Gesundheitsminister Alois Stöger mit Univ.-Prof. Dr. Jürgen Pelikan, Key Researcher am Ludwig Boltzmann Institut, und Dr. Martin Gleitsmann von der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit der Wirtschaftskammer der Frage, welchen Stellenwert "Patient Empowerment" im Krankenhausalltag hat und wer den mündigen Patienten tatsächlich will. Themen wie die Markenentwicklung im Umfeld von Forschung, Lehre und Patientenversorgung, die Markenbildung durch Employer Branding oder der Weg von der Unternehmens- zur Gesprächskultur werden aufgegriffen.

Detailliertes Programm, Information und Anmeldung:
www.gesundinformiert.at
Eckdaten: 2. Österreichisches Forum für Gesundheitsmarketing Termin: 8. April 2014, 9:00 - ca. 18:00 Uhr
Ort: Wolke 19, Donau-City-Straße 11, 1220 Wien
Kosten: 340,- Euro, Tageskarte inkl. Pausengetränke, Mittagessen und Abendcocktail.

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