Familienbund: Stellungnahme Familienlastenausgleichsgesetz

Erhöhung Familienbeihilfe wird begrüßt, Ausdehnung des Schulstartgeldes auf alle Schulstufen gefordert, keine Kürzungen beim Familienressort

Wien/St. Pölten (OTS) - Der Österreichische Familienbund begrüßt, dass es nun doch gelingt, eine längst fällige Erhöhung der Familienbeihilfe, des Zuschlages zur Familienbeihilfe für erheblich behinderte Kinder und die Erhöhung der Geschwisterstaffelung vorzunehmen.

Wir bedauern, dass diese weit unter dem Wertverlust, den diese für Familien so wichtige Leistung erfahren hat, liegt, aber anerkennen, dass es ein richtiger und wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist. Der Wertverlust der Familienbeihilfe beträgt seit der letzten Erhöhung im Jahr 2000 mehr als 33% und ist somit eine der massivsten Kürzungen bei den Familienleistungen.

Es ist erfreulich, dass seitens des Ministeriums die für Familien gleichermaßen wichtigen drei Säulen: Geld - Infrastruktur - Zeit explizit anerkannt und berücksichtigt werden. Die Beibehaltung des Schulstartgeldes von 100 Euro mit der Auszahlung im September für alle Kinder im Alter von 6 bis 15 ist im Sinne der Familien. Dieses sollte aber auf alle Schulstufen ausgedehnt werden, da die Kosten mit zunehmendem Alter nicht sinken, im Gegenteil Projektwochen, Sprachreisen, vermehrte Literatur etc. die Familien noch mehr belasten. Die Beibehaltung des Mehrkindzuschlages für jedes 3. und weitere Kind in Höhe von Euro 20,00 pro Kind und Monat bei Familieneinkommen bis Euro 55.000,00 im Jahr ist sehr wichtig.

Abschließend merkt Familienbund-Präsident, Vizebgm. Mag. Bernhard Baier an: "Das Familienressort darf bei der Erstellung des Budgets, das der Finanzminister am 29.4. vorstellen wird, keinerlei Kürzungen erfahren. Das wäre wider der Interessen der Familien und somit wider der Interessen das Staates Österreich."

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