AVISO: Uraufführung des Theatersolos "Feuerseele" morgen im Parlament

Hohes Haus würdigt Bertha von Suttner im Vorfeld ihres 100. Todestags

Wien (PK) - Der Todestag der österreichischen Friedensaktivistin Bertha von Suttner jährt sich heuer zum hundertsten Mal. Anlass genug, um eine außergewöhnliche Frau in besonderer Form zu würdigen. Susanne Felicitas Wolf hat der Friedensnobelpreisträgerin mit dem Stück "Feuerseele - sie kämpfte für den Frieden" ein kleines Denkmal gesetzt. Das Theatersolo wird morgen, Donnerstag, auf Einladung von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer im Parlament uraufgeführt. Die Veranstaltung im Budgetsaal des Nationalrats beginnt um 17.00 Uhr.

In die Rolle von Bertha von Suttner schlüpft die Schauspielerin Maxi Blaha. Sie spürt dem facettenreichen Leben der großen Humanistin und Schriftstellerin unter der Regie von Alexander Hauer in einem intensiven Monolog nach, musikalisch begleitet von Georg Buxhofer. Erzählt wird keine stringente Biographie, vielmehr stehen besondere Lebensmomente im Mittelpunkt des Stücks.

Bemerkenswerte Ereignisse gab es viele im Leben von Bertha von Suttner. Die aus einer böhmischen Adelsfamilie stammende gebürtige Bertha Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau wuchs in aristokratischem Umfeld auf, war aber gezwungen, mit 30 eine Stelle als Gesellschafterin und Erzieherin in einem Privathaushalt anzunehmen. Nach einer heimlichen Hochzeit mit dem um sieben Jahre jüngeren Arthur von Suttner, dem Sohn ihrer Arbeitgeber, lebte sie etliche Jahre in Georgien, wo sie, zum Teil unter einem Pseudonym, ihre journalistische und schriftstellerische Tätigkeit begann.

International bekannt wurde Suttner mit dem Antikriegsroman "Die Waffen nieder!", der 1889 veröffentlicht wurde. In weiterer Folge engagierte sich die überzeugte Pazifistin, die auch vielen Anfeindungen ausgesetzt war, immer stärker in der Friedensbewegung. 1905 erhielt sie - als erste Frau - den Friedensnobelpreis. Wenige Wochen vor Beginn des Ersten Weltkriegs, am 21. Juni 2014, starb Suttner.

Das Porträt der Friedensbotschafterin ist den Österreicherinnen und Österreichern wohl besser bekannt als ihr bewegtes Leben: Jahrelang zierte ihr Bild die Tausend-Schilling-Note. Heute begegnet man ihr auf den österreichischen 2-Euro-Münzen. (Schluss) gs

HINWEIS: Fotos von der Uraufführung finden Sie im Fotoalbum auf www.parlament.gv.at. Fotos von der Generalprobe.

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der Parlamentsdirektion
Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2272
pk@parlament.gv.at
http://www.parlament.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPA0001