ELGA: Patienten-Nutzen statt Märchenstunde

Mehr Transparenz und Informationsaustausch verbessert Arzt-Patienten-Verhältnis

Wien (OTS) - ELGA eröffnet neue Möglichkeiten der Qualität im Gesundheitswesen. Entgegen der Meinung vieler Hausärztinnen und Hausärzte erfährt die elektronische Gesundheitsakte eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung. Die ELGA GmbH kritisiert die kürzlich eingeleitete "Märchenstunde" des Hausärzteverbandes und fordert die dringende Rückbesinnung auf die Fakten.

ELGA hat das Potential, das österreichische Gesundheitssystem maßgeblich zu verbessern. Neben der zielgerichteten Unterstützung der Ärztinnen und Ärzte stärkt ELGA vor allem die Rechte der Patientinnen und Patienten. Diagnose- und Behandlungsverläufe werden transparenter. Patientinnen und Patienten können sich künftig leichter über ihren Gesundheitszustand informieren und stärken somit die eigene Gesundheits- und Entscheidungskompetenz. Die Nutzung von ELGA führt zu einem besseren Informationsfluss im Gesundheitswesen -zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

Fakten schaffen statt Märchen erzählen

Dass ELGA als eines der größten gesundheitspolitischen Projekte Österreichs bei weitem mehr Anklang findet, als von Gegnern behauptet wird, zeigt eine im Jänner in Auftrag gegebene Befragung von Oekonsult (http://www.ots.at/redirect/Oekonsult). Demnach ist eine deutliche Mehrheit der österreichischen Bevölkerung (88 Prozent) für die Einführung der elektronischen Gesundheitsakte. "Die Anti-ELGA-Kampagne des Hausärzteverbandes und der Wiener Ärztekammer liefert ganz bewusst Falsch-Informationen und spielt mit den Ängsten der Menschen. Das schlägt sich in Verunsicherung der Bevölkerung nieder", kritisiert Susanne Herbek, Geschäftsführerin der ELGA GmbH und selbst Ärztin, die jüngste Vorgehensweise des Hausärzteverbandes:
"Ich appelliere an Sachlichkeit und Dialogbereitschaft und fordere die sofortige Einstellung der Panikmache, damit der Fokus der öffentlichen Diskussion wieder zur Gesundheit der Patientinnen und Patienten zurückkehrt," führt Herbek weiter aus.

Unter dem großen Kreis der ELGA-Befürworter befinden sich zahlreiche Interessenvertretungen wie u.a. die Patientenanwaltschaft, die Arbeiterkammer, Selbsthilfegruppen sowie die Seniorenorganisationen. Sie alle sind der Meinung, dass ELGA das Leben im Gesundheitswesen massiv erleichtern wird und fordern die Ärzteschaft dazu auf, die vielen Pro-ELGA-Stimmen und die tatsächlichen Interessen ihrer Patientinnen und Patienten nicht weiterhin zu ignorieren. Herbek hält dazu fest: "Bereits im Jänner haben alle Ordinationen ELGA-Informations-Broschüren für ihre Patientinnen und Patienten erhalten, aber es anscheinend verabsäumt, diese weiterzugeben - wohl um ihre eigenen Interessen in den Vordergrund zu rücken. Das ist problematisch, und wir stellen uns die Frage, warum sich Ärztinnen und Ärzte vor dem Fortschritt und mehr Transparenz für Patientinnen und Patienten so fürchten."

Datenschutz und Datensicherheit als oberstes Prinzip

Die Patientinnen und Patienten haben mit ELGA die volle Kontrolle über die Zugriffsrechte auf ihre Gesundheitsakte. Sie entscheiden selbst, wem sie wieviel Einsicht gewähren. Ein Zugriffsprotokoll hilft ihnen dabei, nachzuvollziehen, wer wann welche persönlichen Gesundheitsdaten abgerufen hat. "Die Kritik an der angeblich mangelnden Datensicherheit ist unsachlich und überzogen. Ich erinnere an die große Diskussion rund um die e-card-Einführung vor neun Jahren. Mittlerweile ist die e-card aus unserem Gesundheitssystem nicht mehr wegzudenken und die Schauermärchen von damals haben sich bis heute nicht erfüllt", so Herbek abschließend.

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