Matthias Krenn neuer RfW-Bundesobmann mit 88,3 Prozent!

27. ordentlicher RfW-Bundestag: WKÖ-Vizepräsident Amann legte Obmannschaft in jüngere Hände - Krenn: VP-Wirtschaftsbund hat Anspruch auf ehrliche Interessenvertretung verloren!

Bregenz (OTS) - Wechsel an der Spitze des Ringes freiheitlicher Wirtschaftstreibender: Beim 27. Ordentlichen RfW-Bundestag in Bregenz wurde am Samstag der Kärntner Matthias Krenn zum neuen Bundesobmann gewählt. Er löst den Vorarlberger Fritz Amann ab, der zehn Jahre die Obmannschaft innehatte. Der neue RfW-Bundesobmann richtete schärfste Angriffe gegen die rot-schwarze Bundesregierung und den VP-Wirtschaftsbund.
Auf Komm Rat Bgm. Matthias Krenn entfielen 121 der insgesamt abgegebenen 137 gültigen Stimmen oder 88,3 Prozent. Seine Stellvertreter sind WKÖ-Vizepräsident Komm Rat Amann, LAbg. Bgm. Wolfgang Klinger und Dr. Erich Schoklitsch.

Krenn, bisher RfW-Vizepräsident, ging in seiner ersten Rede als Bundesobmann insbesondere mit dem Wirtschaftsbund scharf ins Gericht. Dieser sei von einem Interessensvertreter der Wirtschaft "schon längst zu einem Steigbügelhalter der regierenden Belastungskoalition abgesandelt". Krenn: "Sie sind zu einem Handlanger für immer neue Belastungen verkommen, wo das Parteibuch mehr zählt als die dringenden Anliegen der Wirtschaft!" Es sei offensichtlich, dass im Wirtschaftsbund "parteipolitische Interessen ein höheres Gewicht haben als jene der Wirtschaft".

"Im Wirtschaftsparlament geben sie nach Außen hin die großen Kämpfer für unsere Wirtschaftstreibenden, im Nationalrat beschließen sie dann ein Belastungspaket nach dem anderen und treten gleichzeitig Entlastungsforderungen mit Füßen." Krenn: "Derart situationsangepasste Wendehälse wie jene des Wirtschaftsbundes, denen Partei vor Wirtschaft geht, haben längst jeden Anspruch auf eine ehrliche Interessensvertretung verloren!"
Massive Vorwürfe erhob Krenn gegen die Bundesregierung. In einem noch nie dagewesenen Rekordtempo hat man neue Belastungen von mehr als 5,5 Milliarden Euro durchgepeitscht!" Auch würden jahrelange Schwerpunktforderungen wie Bürokratieabbau, Verwaltungsreform oder echte Steuerentlastungen wieder auf der langen Bank landen. Krenn:
"Verschleppen, blenden, belasten - so ist das gelebte Handeln dieser Regierung!"
Aufgabe des RfW sei es daher, "mit lauter Stimme diese Verfehlungen der Regierung aufzuzeigen". Die Wirtschaft brauche eine starke Stimme, damit sie eine Zukunft habe.
Der am 29. Jänner in Villach geborene Matthias Krenn übernahm schon 1980 den elterlichen Betrieb - Hotel Kärntnerhof - in Bad Kleinkirchheim. In den darauffolgenden Jahren bekleidete er eine Fülle an Funktionen innerhalb der Wirtschaftskammer sowie in der Politik. Krenn war unter anderem Abgeordneter zum Bundesrat und zum Kärntner Landtag, seit 1997 ist er Bürgermeister der Tourismusgemeinde Bad Kleinkirchheim. Seit 1990 ist Krenn Kammerrat in der WKÖ, von 1995 bis 2000 war er WKÖ-Vizepräsident. Seit 1996 war Komm Rat Matthias Krenn stellvertretender RfW-Bundesobmann. Den neuen RfW-Bundesobmann zeichnet eine ruhige und besonnene Art aus, er kann aber, wenn es um die Sache geht, hart und durchsetzungsstark sein.
(Ende)awi/mb

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