ÖAMTC zu "Mahü": Fünf Möglichkeiten, der "skeptischen Hälfte" der Bürger entgegenzukommen

Club schlägt "Runden Tisch" mit Vertretern von Mobilitätsinteressen vor

Wien (OTS) - Nach der knappen Entscheidung der Bewohner des 6. und 7. Wiener Gemeindebezirkes für die Beibehaltung der Verkehrsberuhigung in der Mariahilfer Straße bekräftigt der ÖAMTC am Samstag seine Forderung nach Einberufung eines "Runden Tisches", zu dem die Vertreter der verschiedenen Mobilitätsinteressen geladen werden sollten. "Wie der ÖAMTC bereits im Vorfeld betont hat, sollte Verkehrspolitik möglichst alle Interessen berücksichtigen und nicht die Bevölkerung spalten", erklärt Bernhard Wiesinger, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. "Angesichts des knappen Ergebnisses hat die Stadtpolitik nun die große Chance, jener Hälfte der Bürger, die die Verkehrsberuhigung abgelehnt hat, die Hand zu reichen und ihre Sorgen ernst zu nehmen."

Konkret sieht der ÖAMTC fünf Bereiche für mögliche Zugeständnisse der Stadtpolitik:
1. Die Wieder-Öffnung aller Querungen in den Begegnungszonen
2. Die Zulassung des "Nacht-Parken" in den Begegnungszonen, insbesondere für Anwohner
3. Das generelle Erlauben von Halten in der Begegnungszone für Ladetätigkeiten
4. Die Optimierung von Einbahnregelungen in den Seitengassen
5. Die Aufhebung der 30er-Zonen in den Durchzugsstraßen Burggasse, Neustiftgasse und Gumpendorfer Straße

"Es wäre wünschenswert, wenn die Stadtpolitik mit versöhnlichen Maßnahmen versucht, die Zustimmung zu ihrer Verkehrspolitik zu erhöhen", hält Wiesinger abschließend fest.

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