SP-Kauer zum Frauentag: Ein soziales Europa ist ein Europa der Gleichberechtigung der Frauen!

Für eine starke frauen- und gleichstellungspolitische Agenda der EU

Wien (OTS/SPW) - "Für Frauenrechte darf es keine Grenzen geben. Die Frauen in Wien, Österreich und ganz Europa müssen echte Chancen auf ökonomische Eigenständigkeit, Selbstbestimmung und Schutz vor Gewalt haben. Größtes Augenmerk muss auf das Beseitigen der 'Gender-Lücken' - also der Ungleichheiten bei Beschäftigung, Einkommen und Pensionen - gelegt werden. Dafür setzen sich die SozialdemokratInnen mit voller Kraft ein!", betont Michaela Kauer, SPÖ-Kandidatin zu den Europawahlen anlässlich des Frauentags am Samstag.****

Die SPÖ-Sektion in Brüssel, deren Vorsitzende Kauer ist, hatte daher in einem Antrag gefordert, dass die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern auf der politischen Agenda der EU ganz weit oben stehen müsse. "16 Prozent Lohngefälle und 40 Prozent Pensionsgefälle zwischen Männern und Frauen sind nicht akzeptabel. Und ohne die Frauen funktionieren europäische Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit nicht. Ein soziales Europa geht nur mit den Frauen und ihren Talenten, ihrer Kraft und ihrem Mut. Daher brauchen wir auf EU-Ebene starke Gleichstellungsziele, mehr Demokratie und eine starke sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament!", stellt Kauer fest.

Unter anderem fordert die SPÖ-Sektion Brüssel eine EU-Kommissarin für Frauenrechte und Gleichstellung mit einem eigenen Ressort und Durchgriffsrechten. In allen EU-Politiken ist auf eine Steigerung der Frauenerwerbsquote in Vollzeitbeschäftigungsverhältnissen zu achten. Die sogenannte Sparpolitik aufgrund der Krise darf nicht zu einem Stillstand oder gar Rückschritt in der Frauenbeschäftigung führen, etwa durch radikale Einsparungen im Sozial-, Bildungs-, und Gesundheitsbereich. Ebenso zu bekämpfen sind die Angriffe von Konservativen auf das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben.

Auf EU-Ebene sind daher Maßnahmen für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zur Steigerung der Frauenbeschäftigung gefragt, "aber reine Steuererleichterungen nur für Besserverdienende schaden dem Gesamtsystem und lehnen wir ab. Institutionelle Kinderbetreuung schafft und sichert Arbeitsplätze", schloss Kauer. Schluss (nk)

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